AKTUELLE BERICHTE

BWTV-Vereinssichtung

Tria-Kids in Backnang

Am Samstag, 28.11.2015 fanden in Backnang und Ravensburg die Vereinssichtungen für talentierte Nachwuchstriathleten im Land der Jahrgänge 2002 bis 2004 statt. Von Tria Echterdingen präsentierten sich bei der vom BWTV organisierten Sichtung Catherine Chauvet (2003), Hannah von Ruedorffer (2004), Clara Wolf (2004) und Nils Kukuk (2003), um sich für das Talentsichtungswochenende Ende Februar 2016 zu empfehlen. Im Vorfeld der Sichtung galt es bereits Mindestanforderungen im Schwimmen (Zeit und Technik), Sprint (100 Meter) sowie im Lauf (1000 Meter) als Anmeldekriterien zu erfüllen.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sowie leichtem Schneefall waren alle 21 Teilnehmer froh, zunächst im 27 Grad warmen Sportbecken des Wonnemar-Bades mit dem 50 Meter Sprint zu beginnen. Super motiviert und durch unsere Schwimmtrainer bestens vorbereitet erzielten alle Tria-Starter Bestzeiten. Was für ein Beginn!

Die Laufdisziplinen fanden im Karl-Euerle-Stadion statt. Bevor die Kids jedoch ihre Schnelligkeit in einem 100 Meter-Rennen unter Beweis stellen konnten, musste die Laufbahn mit vereinten Kräften erst mal vom Schnee befreit werden. Trotz 0 Grad Außentemperatur blieben auch beim Sprint alle Uhren unter den bisher erreichten Werten stehen. Top! Alle Daumen waren oben und auch bei den mitgereisten Betreuern konnte trotz mittlerweile 1 Grad Außentemperatur ein breites Grinsen festgestellt werden.

Bestens motiviert präsentierten sich Catherine, Hannah, Clara und Nils im abschließenden 1000 Meter-Lauf und mussten den Vergleich mit den anderen Nachwuchsathleten nicht scheuen. Nils erreichte mit 3:28 Minuten die zweitbeste Zeit bei den Jungs. Auch die Mädchen konnten mit ihren Zeiten höchst zufrieden sein. Bei Hannah blieb die Uhr nach 3:43 Minuten stehen. Catherine lief 4:04 Minuten und Clara ebenfalls beachtliche 4:09 Minuten.

Beim abschließenden, gemeinsamen Mittagessen wurden dann bei bester Stimmung Unmengen an Spaghetti und Tomatensoße vertilgt. Jetzt gilt es abzuwarten, ob vor Weihnachten noch der eine oder andere Brief des BWTV mit einer Einladung für das Talentsichtungswochenende ins Haus flattert.

01.12.2015 | Andreas Ciaravolo ^ nach oben

Triathlon Gala in Uhingen

Schüler A-Mannschaft wird LBS-Cup Sieger 2015

Am 22.11.2015 wurde im Rahmen der LBS Triathlon Gala die Schüler A Mannschaft von Tria Echterdingen zum LBS-Nachwuchs-Cup Sieger geehrt.

Zur Mannschaft gehören: Paul Metzger, Nils Kukuk und Nico Köllner.

Bei vier gestarteten Rennen, darunter auch die Baden-Württembergischen Meisterschaften im Swim & Run, Duathlon und Triathlon wurde die Mannschaft dreimal Erster und einmal Zweiter und erreichte dadurch mit 5 Punkten die geringste Punktzahl aller Mannschaften.

Der Erfolg ist vor allem erstaunlich, da dies für unsere Tria-Kids die erste (!) Saison in der Landesliga war.

Gratulation an Euch zu Eurer tollen Leistung!

27.11.2015 | Oliver Kukuk ^ nach oben

Nellinger Kirbelauf

Bereits eine Woche nach dem Musberger Dorflauf gingen einige Echterdinger Trias bei sonnigem Wetter auch beim Nellinger Kirbelauf an den Start.

Von unseren Schüler/innen starteten Hannah, Nils und Julius die 1440m lange Laufrunde. Sie erzielten bei einem Rekordteilnehmerfeld von ca. 400 Kindern in ihren Altersklassen erneut Topplatzierungen. Hannah erreichte in ihrer Altersklasse den 2. Platz und landete unter allen Mädchen (bis Jahrgang 2000) auf einem sensationellen 5. Platz von 188 Starterinnen.

Einmal mehr musste vor allem Nils erfahren, dass eine gute Vorbereitung siegentscheidend sein kann: Er verlor während des Laufs seinen Chip und fast noch den Schuh dazu, damit büßte er wertvolle Sekunden ein und landete (noch mit sehenswerter Zielbeugeeinlage - wegen des Chips in der Hand) in seiner Altersklasse auf dem 4. Platz (es fehlten 4sec auf Platz zwei). In der Gesamtwertung aller Jungs erreichte er sogar den 12. Platz und war somit Bester in seinem Jahrgang 2003.

Julius mischte ganz vorne mit und landete auf dem 5. Gesamtplatz. Da leider alle vor ihm im gleichen Jahrgang 2000 waren belegte er auch in seiner Altersklasse mit einer starken Zeit den 5. Platz.

Durch diese guten Leistungen unserer drei Starter/innen landeten wir am Ende in der Mannschaftwertung von allen Jahrgängen auf einem tollen 3. Platz unter 84 Mannschaften.

Beim Hauptlauf über 5 Runden (7300m) gingen Nela, Marianne, Katharina, Paul, Stefan und Olli an den Start. Nela, Marianne und Stefan gewannen souverän ihre Altersklassen. Katharina, die zum ersten Mal an einem Straßenrennen teilnahm, schlug sich hervorragend und wurde noch 5. in ihrer Altersklasse.

Gratulation an alle für Eure tollen Leistungen!

SCHÜLERLAUF (1.440m)
Alterklasse W12:
2. Platz Hannah von Ruedorffer 5:25min (29. Gesamt)
Alterklasse M14:
4. Platz Nils Kukuk 5:05min (14. Gesamt)
Alterklasse M16:
5. Platz Julius Binzenhöfer 4:39min (5. Gesamt)

HAUPTLAUF (7.300m)
1. Platz AK60 Nela Jahncke 31:39min
1. Platz AK55 Marianne Kühmel 36:28min
6. Platz AKU18 Katharina Binzenhöfer 39:43min
1. Platz AK35 Stefan Ebner 25:11min
7. Platz U18 Paul Nann 31:37min
36. Platz AK45 Oliver Kukuk 35:29min

27.10.2015 | Oliver Kukuk ^ nach oben

Musberger Dorflauf

Topergebnisse mit Topzeiten

Bei der 18. Auflage des Musberger Dorflaufs, der traditionell am "Krautfest-Samstag" (17. Oktober) ausgetragen wurde, waren wieder zahlreiche Echterdinger Trias am Start. Beim Schülerlauf (1.379m) gingen sechs Kids an den Start. (Nach einem kurzen Aufwärmtraining durch Andreas waren alle gut für den Lauf vorbereitet).

Wie im letzten Jahr mischten die Kids ganz vorne mit und belegten insgesamt alle Top-Platzierungen. Julius, Nils und Hannah gewannen wie im Vorjahr mit deutlichem Abstand ihre Altersklassen. Erfreulich hierbei ist auch, dass fast alle Kids ihre Vorjahreszeit nochmals zum Teil deutlich verbessern konnten.

Bei dem anschließenden Erwachsenenlauf (8.274m) hielten Peter, Pascal und Marianne die Tria-Fahnen hoch. Peter Dahlmann wurde nach einem tollen Lauf Gesamtdritter und gewann seine Altersklasse. Auch Pascal Melix, der mittlerweile seinen 18. (!) Start beim Musberger Dorflauf hatte und damit ein Läufer der ersten Stunde ist, biss sich trotz einer leichten Verletzung durch. Er hatte damit nie einen Start beim Dorflauf verpasst und wurde dabei noch 3. in seiner Altersklasse. Wie immer souverän meisterte auch Marianne Kühmel-Saleh die sechs Runden durchs Dorf und landete in ihrer AK schließlich auf dem 4. Platz.

SCHÜLERLAUF (1.379m)
Alterklasse WK 10:
2. Platz Maike Wolf 6:00 min
Alterklasse WK 12:
1. Platz Hannah von Ruedorffer 5:21min
2. Platz Clara Wolf 5:45 min
4. Platz Lucia Wörner 7:00 min
Altersklasse MK 14:
1. Platz Nils Kukuk 4:56 min
Altersklasse MK 16:
1. Platz Julius Binzenhöfer 4:42 min

HAUPTLAUF (8.274 m)
3. Platz Peter Dahlmann (1. Platz AK 30) 29:57 min
36. Platz Pascal Melix (3. Platz AK 50) 38:54 min
52. Platz Marianne Kühmel (4. Platz AK 50) 43:08 min

(Fotos: Jürgen Wörner)

22.10.2015 | Oliver Kukuk ^ nach oben

Krautfest 2015

Abschlussbericht eines zweitägigen Fluges

Liebe Crew, sehr verehrte Passagiere und Besucher der Flughafenterrasse!
Der allseits bekannte Krautfestflieger mit der Kennung TRI-E startete am vergangenen Samstag nach einjähriger Pause wieder in den Festbetrieb. Dank des nahezu unermüdlichen Einsatzes zahlreicher, helfender Hände war nicht nur der zweitägige Flug mit der Flugnummer KF-37/2015, sondern auch die Landung am Sonntagabend auf der Echterdinger Hauptstraße, ein voller Erfolg.

Deshalb möchten sich Ihr Flugkapitän J. Mewes, Piloten-Azubi C. Stanger und Chefstewardess J. Hess bei der gesamten Mannschaft und allen Beteiligten für ihren Einsatz bedanken.

Eine besondere Herausforderung bei solch anspruchsvollen Flügen stellt immer wieder die Bereitstellung und Anlieferung von ausreichend frisch zubereitetem Catering an alle Beteiligten. Dank der tollen Assistenz für den Hinflug von Hess & Hess sowie von Tobias & Linke auf dem Rückflug konnten jedoch alle möglichen Turbulenzen weiträumig umflogen werden.

Kurz vor Take-Off trat eine erste knifflige Situation auf, als der Tower wegen einer fehlenden Schlauchbruchsicherung die Starterlaubnis verweigern wollte. Durch das unkomplizierte Eingreifen des Teams der Instandsetzung um Schmidt, Mewes, Weipert & Dahlmann wurde dieses kleine Malheur aber zügig behoben und der Flieger konnte ohne Verspätung abheben. Von unseren erfahrenen Technikern wurde allerdings der Verdacht geäußert, dass der Preis für dieses unscheinbare Teil noch einen Krautfestaufschlag von geschätzten 250% enthielt. Hier sind allerdings noch weitere Untersuchungen anzustellen.

Was aber wäre das beste Catering, wenn es nicht wohltemperiert und zur rechten Zeit an die Passagiere serviert werden würde? Hier leisteten alle vier eingesetzten Teams perfekte Arbeit. Auf dem Hinflug die Teams Alpha mit Grabowski, Feder, Kittler & Elser und Team Bravo mit Egetemeir, Paetzold, Schmid & Zwiessler. Auf dem Rückflug Team Yankee mit Steckroth, Knechtges, Meindl & Bächle und kurz vor der Landung Team Zulu mit Morguet, Marx, Saier & Günthner.

Auf Flug KF-37/2015 wurde nicht nur 'ein' Gläschen Alkohol ausgeschenkt. Durch den Zoll geschleust wurde der Stoff von Morguet & Laistner. Weitergedealt wurde von unserem Team November (Kukuk, Baltus & Erdmann) und Team Oscar (Alber, Lauble, Mewes & Marx).

Kurz nach Erreichen der Reiseflughöhe war die ganze Erfahrung der Crew gefordert, als es zu einem kleinen Feuerchen im Frachtraum unseres Fliegers kam. Dank des besonnenen und konsequenten Handelns aller Beteiligten konnte der Brand jedoch im Keim erstickt werden und es kam zu keiner weiteren Beeinträchtigung des Fluges. Gefahr für die Passagiere bestand zu keiner Zeit, weshalb dieser kleine Lapsus auch lediglich unter die Kategorie "k" wie "kann-halt-mal-passieren" fällt. Unseren Passagieren konnte somit auch in diesem Jahr wieder ein Entertainment-Paket der Spitzenklasse geboten werden, was traditionsgemäß immer kurz vor der Landung des Hinflugs besonders großen Zuspruch findet. Hier leistete der extra mit an Bord genommene DJ ganze Arbeit und verwandelte den sonst eher etwas unauffälligen Flieger TRI-E in eine echte Party-Maschine mit auditiven und visuellen Highlights, wodurch er auf dem Zielflughafen (Kennung SaA) noch bis spät in die Nacht gut zu erkennen war.

Für die notwendige Sauberkeit für den Rückflug und die umweltgerechte Entsorgung sorgten Tobias & Kühmel-Saleh. Verantwortlich für das sichere Einmotten im Hangar des Zielflughafens zeichnete Melix, Weipert, Mewes & Alber.

Im Anhang dieses Abschlussberichts ist unbedingt noch unserem Flugkapitän Mewes ein besonderer Dank auszusprechen. Er hat durch seinen Einsatz, seine Erfahrung und seine beinahe ständige Präsenz im Cockpit den Flieger nicht nur bestens vorbereitet, sondern auch um die meisten Turbulenzen drumrum (und durch wenige souverän hindurch) geleitet. Mir hat's auf jeden Fall Spaß gemacht und ich hoffe auf ein zweites Lehrjahr.

Euer Cockpit
i.A. Azubi C. Stanger

(Weitere Bilder in den  → Fotostrecken).

19.10.2015 | Christian Stanger ^ nach oben

Alb-Gold Trophy

Die Qual der Wahl

Kurz oder lang? Diese Frage stellte sich mir gleich mehrmals. Zuerst war es die Distanz, die es zu wählen galt: Die kurzen 38km (950hm) oder die langen 83km (1800hm). War aber einfach, lang natürlich, wer holt denn schon für 38km das Rad aus dem Keller? Flugs angemeldet, Größe "L" fürs Geschenkle in Form eines Trikots angekreuzt und schon hatte sich das Startgeld fast bezahlt gemacht - der "reingeschmeckte" Schwabe lässt grüßen.

Am Vorabend der Trophy kam erneut wieder diese Frage auf: Kurz oder lang .. nun betraf es aber die Wahl des Kleidung. Die ganze Vorwoche wars sonnig gewesen, aber das Wetter sollte kippen. Da musste ich dann eben die Lage direkt vor Ort checken. Also rein ins Auto und schnell noch die Startunterlagen abgeholt (Trikot passt), danach schließlich einen wetterkundigen Eingeborenen mit wettergegerbtem Gesicht interviewt, wie denn so die Aussichten für den Folgetag wären: "Nr a weng Rägn" ... oder so ähnlich, mehr habe ich dann leider doch nicht verstanden. Wie war das noch mit dem "Reingeschmeckten"?

Als es dann am frühen Rennmorgen ordentlich geregnet hatte war klar, dass ich zumindest keine Staublunge bekommen würde und wieder ging es nach Münsingen - diesmal aber mit Schinkenwärmer (Sitzheizung): Da die Hoffnung immer zuletzt stirbt, hatte ich nämlich eine halblange Radhose angezogen. Mal ehrlich, wer zieht zu einem Rennen schon lange Sachen an? Zumindest klarte es auf dem Hinweg etwas auf. Oben auf der Alb angekommen (11°C, fast trocken), erst mal die "Anderen" inspiziert: Lange Hose, Jacke und dicke Handschuhe – und das 10 Minuten vor dem Rennen?(!). Ok, ich gebe zu, ich war etwas spät dran. Also musste auch obenrum wieder etwas halblanges her; dicke Armlinge, dazu lange Handschuhe und zwei Gels als Notration in die Trikottasche. Denn es sollte unterwegs 4 Verpflegungsstationen geben, da würde doch bestimmt das Eine oder Andere für mich abfallen.

Ab zum Start! Vorher nochmal am Häuschen anstellen (nur kurze Schlange) und schon hatte ich die laaange Schlange vor mir: Will heissen gute 600 Starter, der Startbogen schien am Horizont zu stehen. Etwas konnte ich mich noch vormogeln und dann ging es auch schon ab. Zum Glück, denn irgendwie ist mir etwas kalt gewesen. Die Strecke führte anfangs leicht ansteigend über Asphalt und da die hinteren Starter nicht ganz so ambitioniert waren, konnte ich seitlich auf der Wiese einiges an Plätzen gut machen. Nach einem guten Kilometer führte die Route links in einen Waldweg - bergauf - und das Gedränge ging los. Es folge eine kurze Abfahrt und wieder ging es rauf, diesmal etwas länger und spätestens hier trennte sich dann die Spreu vom Weizen - will heißen - die mehr von den weniger Ambitionierten. Wieder ging es runter, erneut wieder rauf und nach 10km rissen einzelne Gruppen schon große Löcher auseinander. Anfangs konnte ich noch leicht von einer Gruppe zur nächsten "springen", das wurde aber immer schwieriger.

Bei Km 28 dann die erste Verpflegung in Meidelstetten – hier wurden als Bremse ein paar "Schikanen" eingebaut: Die lackierten Holzsteilkurven in den engen Kehren hatte vor mir aber Niemand benutzt, und mir war es auch etwas zu feucht – bloß kein Risiko – runter mit dem Tempo, zum Flasche aufnehmen. Vorher aber noch die eigene gezielt entsorgen (so stand es in der Ausschreibung - damit die Flaschen nicht ausgehen – diese sollten dann später erneut befüllt werden). Also "weg dat Dingen" - war sowieso fast leer – denn der Schlaue fährt nur mit ner halbvollen los. Und anschließend die neue Fla... hey, warum sehe ich hier nur Becher, die angereicht werden? Keine Zeit – die Gruppe eilt davon! Becher gegriffen, geleert und hinterher – muss für die nächsten 20km reichen.

Und dann kam auch schon der berüchtigte Berg: Am Ende eigentlich nur knappe 30 Höhenmeter, aber von weiten war schon zu sehen, dass ALLE schoben, zogen und irgendwie versuchten ihr MTB nach oben zu bekommen. An Tragen war nicht zu denken, dafür war der Boden mittlerweile zu weich und der Hang zu steil. Irgendwie habe ich mein Bike hochgewuchtet bekommen – jetzt bloß nicht abreissen lassen. Nun kamen auch ein paar Singletrails zum Streckenverlauf dazu. Aus Gruppen wurden Grüppchen und irgendwann war ich allein unterwegs. Es trocknete ab, die Armlinge wanderten nach unten und die Kehle dürstete – erst recht nachdem ich mir ein Gel reingedrückt hatte.

Endlich gings wieder nach Meidelstetten rein, zur nächsten Verpflegungsstelle. Von dieser Seite waren Holzhindernisse als Sprunghügel aufgereiht, um die Fahrer abzubremsen. Bei Autofahrern mag dies wohl helfen, aber bei Mountainbikern? Zu spät bemerkte ich, dass es eine Art Boxengasse zu den Flaschen gab. Einfahrt verpasst – da waren wieder nur Becher in Fahrtrichtung zu sehen. Vollbremsung und klarer Hinweis über die Abgrenzung: "Ich brauch ne Flasche!" Der Empfänger dieser Info, in 5m Entfernung an der Theke mit den unzähligen vollen Flaschen, war auf diese Situation nicht vorbereitet: "Wie bitte?" "Schmeiß her dat Dingen!" rief ich und wollte schon über die Abgrenzung klettern. Da kam er aber schlendernd auf mich zu und erklärte mir ausufernd, er bräuchte als Gegenleistung meine leere Flasche. Nachdem ich ihm endlich klar machen konnte, dass eben diese hier schon längst Wurzeln geschlagen hatte, rückte er schließlich eine niegelnagelneue (?) raus. Und schwupps - hing ich wieder in dem Grüppchen, dass ich längst hinter mir gelassen hatte.

Nun wurde auch Wind in den Streckenverlauf mit eingebaut und als hätte das nicht gereicht, kam später noch Nieselregen dazu. In einem Waldstück mit einer schnellen Bergab-Passage stand plötzlich ein Krankenwagen geparkt – aber genau richtig. Aufgeschreckt ging ich sofort in die Eisen und hatte gerade noch genügend Bremsweg, um in der folgenden Kurve nicht zwischen den Bäumen zu verschwinden. Der Rettungssanitäter hatte alles richtig gemacht und belohnte sich, indem er - breit grinsend - ein Butterbrot genüsslich kauend, im warmen, trockenen Auto saß. Spontan meldete sich mein Magen: Hungergefühle machten sich breit.

Irgendwie habe ich mich dann an eine Zweiergruppe heran gekämpft – war aber ein Fehler. An der kurz darauf folgenden Verpflegung "stahl" mir mein Vordermann doch glatt dieses eine Stückchen Banane, welches ich (bestimmt als erster!) schon von weitem in der winkenden Hand entdeckt hatte. Da musste also wieder ein Gel herhalten (Bääh - nicht wirklich lecker ).

Nach knapp 3 Stunden wurde es schließlich etwas enger auf der Strecke. Die nach uns gestarteten Kurzstreckler und wir Langstreckler fuhren nun auf gemeinsamer Route in Richtung Ziel. Die wenigen "Kurzen", die jetzt noch unterwegs waren, taten mir fast leid. Das diese wegen mangelnder Kondition meist bergauf schieben mussten war nicht das Schlimme, sondern dass sie von uns "Langen" zusätzlich noch lauthals auf die Seite gescheucht wurden, sobald der Weg etwas schmaler wurde. Die wenigen noch verbleibenden Singeltrails wurden höllisch rutschig. Matsch und Gras setzten sich in meinem Ritzelpaket fest und machten gezielte Gangwechsel unmöglich. Jetzt ging es aber fast nur noch bergab, "Bloß nicht mehr anhalten".

Kurz vor Ende führte die Strecke wieder auf Asphalt in Richtung Münsingen. Noch mal eben durch den dortigen Bikepark (machte richtig Spaß), rein ins Ziel und sofort an den Futtertrog. Mann, hatte ich dicke Beine! Leider gab es keine warmen Getränke – aber man kann sich ja auch warm essen.

19.10.2015 | Klaus Baltus ^ nach oben

Trainingstag mit Julia Seibt

Voller Elan und hochmotiviert trafen sich am Samstagvormittag (10. Oktober) um 10 Uhr 15 Tria-Kids vor dem Hallenbad in Sindelfingen zu einem gemeinsamen Trainingstag mit Julia Seibt, der Landestrainerin vom BWTV.

Als erstes standen 1,5 Stunden Schwimmtraining im Sindelfinger Hallenbad auf dem Programm. Es wurden verschiedene Schwimmtechniken und koordinative Fähigkeiten im Wasser geübt. Nach einer Stunde durften sich die "Kleinsten" vor den noch anstehenden Einheiten im Warmwasserbecken ausruhen, während die älteren Kids noch ein paar Schwimmbahnen absolvieren durften.

Nach der Schwimmeinheit wechselten wir das Gelände und man fuhr gemeinsam zur Hochschule für Polizei (BW) nach Böblingen um dort erst mal einen wohlverdienten Snack zu sich zu nehmen. Als nächstes haben wir in einer kleinen Laufeinheit das Gelände der Polizei erkundet, um danach auf der 100m Laufbahn verschiedenste Lauftechniken/Koordinationsspiele unter Anleitung von Julia ausprobieren zu können. Dabei wurde vor allem das Memory Spiel besonders intensiv geübt. Zum Abschluss durften natürlich verschiedene Ballspiele nicht fehlen.

Da wir uns ja auf dem Polizeigelände befanden, organisierte Andreas spontan noch zwei Einsatzfahrzeuge der Polizei und so bekamen die Kids auch noch ein paar interessante Einblicke in die Polizeiarbeit.

Alles in allem ein toller, abwechslungs- und lehrreicher Tag mit Julia, die dann noch den weiten Weg nach Freiburg zurückfahren musste, während sich die Kids und ein Teil der Eltern zum wohlverdienten Abschluss im CaVero in Leinfelden verschiedenste Kuchensorten genehmigten.

14.10.2015 | Oliver Kukuk ^ nach oben

Tria-Kids beim Training der TFG

Gespannt wie die Flitzebogen waren am Samstag, den 19. September 2015, Amelie Chauvet, Hannah von Ruedorffer, Nils Kukuk und Nico Köllner von den Tria-Kids, denn sie nahmen an einem Trainingstag der Talentfördergruppe (TFG) Neckar-Alb teil. Geleitet wurde das Training von der Landestrainerin des BWTV, Julia Seibt. Dieser Umstand ließ den Ruhepuls gleich nochmals um ein paar Schläge nach oben hüpfen.

Bettina Haas, die Leiterin der Talentfördergruppe hatte zu diesem gemeinsamen Trainingstag eingeladen. Insgesamt nahmen 10 Nachwuchsathletinnen und -athleten aus den Vereinen der TSG Reutlingen, der SG Dettingen/Erms, des VfL Pfullingen und den Trias aus Echterdingen teil.

Am Vormittag stand bei gutem Wetter zuerst ein lockerer Geländelauf und anschließend Techniktraining sowie Sprints auf der Laufbahn des Schönbergstadions in Pfullingen auf dem Plan. Nach einer kleinen Pause wurde dann in das Pfullinger Hallenbad verlegt. Es folgte ein ca. 1,5-stündiges Schwimmprogramm mit Schwerpunkten in Koordination und Partnerübungen. Natürlich kam auch hier das Technik- und Sprinttraining nicht zu kurz.

Nach der wohlverdienten Mittagspause folgte am Nachmittag dann noch ein spielerisches Indoor-Training in der Volkshochschule Pfullingen mit Dehnungs-, Koordinations- und Stabilitätsübungen. Ein paar Lauf- und Denkspiele fehlten auch nicht und so haben sich alle einen schönen faulen Ruhetag am Sonntag verdient.

Die Zielgruppe der TFG sind talentierte Kinder im Alter von 10 - 13 Jahren die bei Vereinen im Umkreis von 20 - 30 km trainieren und zu gemeinsamen Trainingsmaßnahmen eingeladen werden. Eine TFG ist die Vorstufe zum E-Kader.

26.09.2015 | Andreas Ciaravolo ^ nach oben

Winnenden Swim&Run

Tradition im Wunnebad

Fast schon eine Tradition als Sommer(ferien)abschluss ist die Teilnahme einiger Echterdingen-Triathleten am Wunnebad Swim&Run in Winnenden. Hinter dem ausrichtenden Verein VfL Waiblingen war bezüglich der Teilnehmerzahl Tria-Echterdingen sicherlich der zahlenmäßig am stärksten vertretene Verein. Ein wenig schade, dass dies auch daran lag dass sich nicht mehr Sportler an diesem sehr schönen Samstag zu einer Teilnahme entschlossen hatten. Merkwürdig weil dies die letzten Jahre immer eine richtig sympathische Veranstaltung war bei der man es aber nach Lust und Laune auf verschiedenen Wettkampfstrecken trotzdem sportlich richtig krachen lassen kann. Was die verschiedenen Wettkampstrecken angeht, Tria-Echterdingen war fast überall dabei.

Kennt Ihr folgendes schon: Laufen, Schwimmen, Laufen? Nein? Dann hättet Ihr dabei sein sollen. Denn das war neben den üblichen Swim&Run Strecken der Modus der BaWü Aquathlon Meisterschaften. Nach 4km Laufen Schuhe und Startnummer weg, Brille auf und beim Schwimmen 500m die Bahnen von rechts nach links "durcharbeiten", raus aus dem Wasser, links wieder rein und nochmal 500m Schwimmen. Herrlich erfrischt Brille weg, Schuhe und Startnummer wieder an und nochmal 4km Laufen. Die Stimmen im Ziel bewerteten mehrheitlich mit "interessant". Meine persönliche Meinung: Ich fand es ziemlich lustig (klar, wie immer erst nach dem Wettkampf). Ich würde nochmal mitmachen. Ich frage mich zwar immer noch was ein Mediziner zu dem Wechsel nach hitzigem Lauf ins Wasser meinen würde, es wurden aber keine Probleme bekannt. Spannend die Positionswechsel zwischen den starken Läufern und starken Schwimmern. So fühlen sich die Arme beim Losschwimmen an: Kennt Ihr das Gefühl in den Beinen wenn man nach dem Radfahren losläuft?

Für Euch als Tester am Start dieser Wettkampfform waren Dina und Yannick. Das kleine Starterfeld muss wohl ein ziemlich hohes Niveau gehabt habt haben, daher nur soviel: "mission completed". Für die schnellen Jungs aus unserem Verein: Falls Ihr Euch schon mal gefragt haben solltet wer schneller ist, eine weibliche Olympionikin oder Ihr, dann habt ihr was verpasst.

Das war an diesem Tag aber bei weitem nicht alles, daher hier folgende "Highlights" aus Echterdinger Sicht:

Schüler B (50m Schwimmen, 400m Laufen): Hannah mit der Spitze aus dem Wasser und Dank vermutlich schnellstem Wechsel des Tages als erstes auf die Laufstrecke. Nach 400m Sprint mit riesigem Abstand auf die Podestspitze der W- und M-Wertung. Hannah freut sich auf die längeren Strecken nächstes Jahr. Ebenfalls sehr gut dabei: Amélie auf dem 5. Platz (w). Zitat Amélie: "Zum Glück nicht der 4. Platz!".

Schüler A (100m/800m): Catherine mit der Spitze aus dem Wasser auf dem 2. Platz (w). Etwas später aus dem Wasser aber schon nach dem Wechsel ganz vorne und dann ganz auf die Podestspitze in heißem, vereinsinternem Kopf an Kopf Rennen Paul (1.) und Nils (2.).

Jedermann kurz (500m/4km): Nach exzellenter Schwimmleistung mit der Spitze aus dem Wasser demonstrierte Oli selbstlos unserer anfeuernden Jugend wie wichtig der Wechsel ist und landete dadurch im vorderen Mittelfeld. Dicht gefolgt von Marianne die damit einige Männer hinter sich ließ und nebenbei ihre AK-Wertung gewann.

Jedermann lang (1km/8km): Axel war eigentlich für die BaWü gemeldet, wurde aber mangels Startpass kurzfristig auf früher stattfindenden Wettkampf umgebucht. Dabei zeigt uns Axel wie man sich zwischen Startbereich und Wettkampfbüro auch sehr gut warmlaufen kann. Das war offensichtlich effektiv und resultierte Dank einer tollen Laufzeit auf dem 4. Gesamt- und 3. AK-Platz.

ERGEBNISSE:
Schülerinnen B (Distanz 50m/0,4km):
1. Platz Hannah von Ruedorffer, Gesamtzeit 2:57 min
5. Platz Amelie Chauvet, Gesamtzeit 3:25 min

Schülerinnen A (Distanz 100m/0,80km):
2. Platz Chatherine Chauvet, Gesamtzeit 7:18 min

Schüler A (Distanz 100m/0,80km):
1. Platz Paul Metzger, Gesamtzeit 6:19 min
2. Platz Nils Kukuk, Gesamtzeit 6:20 min

Jedermann kurz (Distanz 500m/4,00km):
5. Platz AK40 Oliver Kukuk 30:49 min
1. Platz AK50 Marianne Kühmel 32:31 min

Jedermann lang (Distanz 1000m/8,00km):
3. Platz AK40 Axel Jetter 58:57 min

Aquathlon BaWü.Meisterschaften (Distanz 4,00km/1000m/4,00km):
3. Platz AK40 Yannick Chauvet 53:02 min
4. Platz AK20 Dina Otto 1:05:24 Std

(Weitere Bilder in den  → Fotostrecken).

25.09.2015 | Yannick Chauvet ^ nach oben

IM70.3 WM Zell am See

Triathlon ist eben kein Wunschkonzert

Es sollte die erste Ironman-WM sein, die außerhalb der USA ausgerichtet wurde: der IM70.3 in Zell am See. Das Besondere daran war, dass am Vortag auf gleicher Strecke auch ein Qualifikationsrennen für die WM 2016 ausgetragen wurde.

Die nackten Fakten: 2800 Starter (sowohl IM als auch IM WM) mussten zunächst 1900 m im Zeller See zurücklegen: knapp die Hälfte bolzengeradeaus, dann am Wendepunkt 100 m nach links und wieder 900 m zurück zum Start/Schwimmausstieg – alles in unglaublich sauberem, türkisgrünem Wasser. Von dort ging es in die perfekteste Wechselzone, die ich jemals bei einem Triathlon erlebte: österreichisch-englischer Fußballrasen, viel Platz aber leider wieder einmal zu niedrige Bike-Racks. Nach dem Schwimmen erwartete die Athleten eine fulminante Radstrecke zunächst entlang der Salzach, dann hinauf nach Dienten am Hochkönig, vorbei am Steinernen Meer und wieder zurück nach Zell am See.

Die Runde war nicht nur eine Augenweide sondern stellenweise auch extrem anstrengend. Insbesondere der 13 km lange Anstieg über Dienten hinauf auf den Filzensattel hatte es in sich. Zunächst ging es vom tiefsten Punkt der Streck 6 km mit ca. 10% bergan, bevor es für 5 km einen Hauch flacher wurde und man auch ein Auge für die wunderbare Landschaft haben konnte. Das dicke Ende kam zum Schluss: 2 km mit 14% Steigung. Hier stiegen sogar WM-Teilnehmer ab und schoben ihre Räder barfuß den Berg hinauf. Auf den Anstieg folgte der freie Fall: 15% und viele gefährliche Kurven waren zu viel für manchen Reifen – es gab reihenweise Platzer aufgrund überhitzter Felgen. Ab km 50 war die Radstrecke weitgehend flach und schnell, blieb aber dennoch anstrengend. Der abschließende Halbmarathon wurde in zwei Runden entlang des Zeller Sees und durch die Gassen von Zell absolviert, wo mehr als eine WM-würdige Stimmung herrschte.

Für mich war das Rennen das absolute Saison-Highlight. Die Vorbereitungen liefen gut, ich war die Wochen vor dem Rennen (fast) frei von Wehwehchen und vor allem hatte ich mich beim Schwimmen technisch sehr verbessert. Auch die Ergebnisse der vorausgegangenen Wettbewerbe mit einem EM-Titel, einem EM-Vizetitel sowie AK-Siegen in meinen vier IM-Rennen vor Zell gaben sehr viel Zuversicht. Alles schien perfekt...

Aber erstens kommt ja immer alles anders und zweitens als man denkt. Der Wettkampftag fing schon recht turbulent an, denn als ich morgens in die Wechselzone kam und mein liebstes Gefährt in Augenschein nahm, war dessen Hinterreifen geplatzt. Einen Schlauch mit kurzem Ventil (Schiebe) gab es nirgendwo und so musste ich einen meiner beiden Ersatzschläuche bereits vor dem Rennen opfern. Noch schlimmer war allerdings, dass sich die Verklebung an meinem Sattel aufgrund der Hitze gelöst hatte (das Rad stand stundenlang bei irrer Hitze in der Sonne) und das Gelkissen schlaff über den harten Kern wabberte. Da war dann nichts zu machen.

Das Rennen wurde in 18 (!!) Wellen nach Altersklassen gestartet, meine war um 11:31 Uhr dran: 185 "Gold-Caps". Mittlerweile war das Thermometer auf gut 31 Grad angestiegen und ich hatte das Gefühl im Neo zu garen. Als es endlich losging war ich zunächst froh, dass die extreme Hitze im 21 Grad warmen Wasser zunächst ein Ende hatte. Nach etwa 200 m nahm das Drama dann seinen Anfang. Wie schon im Jahr zuvor in Roth machte mir mein Kopf einen Strich durch die Rechnung – es folgte eine komplette Blockade mit regelrechten Panikanfällen. Nichts ging mehr. 50 m Kraul, 15 Sekunden Pause. Das war mein Rhythmus auf den ersten 900 m. Alle goldenen Kappen waren weg und ich alleine – ganz hinten. Als würde jemand einen Schalter umlegen konnte ich auf dem Rückweg wieder perfekt schwimmen, hatte aber auf die Spitze schon fast sieben Minuten verloren. Nach einem missratenen Wechsel – ich verlor die Startnummer und musste zurück – ging es auf die Radstrecke. Wenn aber mal der Wurm drin ist, dann gründlich, denn im Gegensatz zu allen anderen Rennen konnte ich bei meiner Lieblingsdisziplin überhaupt nichts ausrichten und schaffte es mit 2:29:06 Std. gerade mal in die Top-Ten. Die Radstrecke lag mir nicht wirklich, denn lange steile Rampen sind einfach nicht mein Ding.

Vom Rad abgestiegen bewegte ich mich bereits stark angezählt auf die Laufstrecke. Mittlerweile zeigte das Thermometer über 35 Grad, was meine Motivation nicht unbedingt steigerte. Dennoch lief ich ein sehr konstantes Rennen ohne Probleme, blieb am Ende mit 1:37:54 Std. aber deutlich unter meinen Möglichkeiten. Letztlich kam ich als 17. der 185 Starter ins Ziel (15 Disqualifikationen!!!). Nicht Fisch, nicht Fleisch, aber sicherlich weit unter meinen Möglichkeiten, bzw. dem was ich mir erhofft hatte. Triathlon ist eben kein Wunschkonzert. Dennoch fällt mein Fazit positiv aus, denn ich erlebte einen großartigen und unvergesslicher WM-Tag in wunderbarer Umgebung und inmitten wunderbarer Menschen :-)

24.09.2015 | Markus Weinmann ^ nach oben

Transvorarlberg

OK, das ist jetzt etwas lang geworden, aber glaubt mir, ich habe länger gelitten!

Irgendwann Anfang des Jahres, damals als ich noch jung und dumm war, habe ich mir gedacht, dass ich, wenn ich doch eh schon dort bin, auch Wettkämpfe am Bodensee bestreiten könnte. Wenn man etwas rumgoogelt stößt man relativ schnell auf den Transvorarlberg-Triathlon. 1,2 km Schwimmen, 93 km Rad mit 2000 gratis Höhenmetern und 12 km Laufen. Optimal für jemanden, der seine Stärken eher im Schwimmen und Laufen hat. Also habe ich mich angemeldet.

Der September kam und ich musste feststellen, dass meine Lust auf lange, einsame Radausfahrten nach einer langen Saison sehr gering ist. Die Lösung bei derartigen Problemen ist sehr einfach: Man macht kurze, einsame Ausfahrten. Während ich also für meinen knackigen Sprint trainierte spamte mich der Veranstalter mit Mails zu. Da den Kühen in den Bergen das Wasser ausging, wurde der Alpabtrieb auf das Wochenende des Wettkampfs vorverlegt. Um den Kuhherden mit nicht ganz so viel km/h zu begegnen, sollte auf 19 km der Radstrecke die Zeitnahme ausgesetzt werden. Ha, dachte ich mir. Zum Glück habe ich nicht für eine lange Radstrecke trainiert, da würde ich mich ja jetzt schön ärgern.

Leider kam noch eine Mail. Die neutralisierte Zone wird aufgehoben. Außerdem wies der fürsorgliche Veranstalter darauf hin, dass man doch die herbstlichen Temperatuten bei der Klamottenwahl berücksichtigen sollte. Da kam ich ins Grübeln. Training eher mau, Klamotten für den Winter sind in Stuttgart, das Ganze ist ein ziemlicher zeitlicher Aufwand und ich habe eher mäßig Lust. Was spricht eigentlich für einen Start? 150 Euro Startgeld. Also bin ich gestartet.

Als erstes galt es das Problem mit den Klamotten zu lösen. Ich machte den Schrank auf und einige freudige Entdeckungen. Richtig praktisch wären noch diese Überzieher für die Schuhe, die ich nicht besitze. Aber mal ganz ehrlich, das ist doch nur Plastik. Ratzfatz ist ein Müllsack zerschnitten und mithilfe von Paketklebeband in Sockenform gebracht.

Zusammen mit etwa 350 anderen stürzte ich mich in den 21 Grad warmen Bodensee bei Bregenz und absolvierte eher entspannt die Strecke. Im Kopf ging ich nochmal durch, in welcher Reihenfolge ich die Klamotten aus meinem Radsack fischen würde. Handtuch zum Abtrocknen. Nach dem Funktionshirt kommt die Radunterhose. Bevor ich die anziehe muss ich aber untenrum kurz blank ziehen. Darüber die warme Laufhose. Anschließend geht's obenrum weiter mit den Armlingen, der Funktionsjacke und der Windjacke (TriaEchterdingen, 38 bzw. 48 Euro). Ein Stirnband und die Startnummer. Linke Socke, rechte Socke, das Gleiche in Plastik und dann die Radschuhe. Das wird dauern (und zwar 6:52 min).

Auf dem Rad musste ich dann erstmal das Licht anmachen, um in den Tunneln nicht gegen die StvO zu verstoßen. Auf den ersten 70 km ging es tendenziell bergauf. Als ich einen Mann im Enteiler sah, dachte ich kurz ich leide schon an irgendwelchen Trugbildern. Beim Näherkommen entdeckte ich aber, dass er sich immerhin Armlinge gegönnt hatte. Dann kam ich auf den Abschnitt den sie mal neutralisieren wollte. Eine 20 km lange, flache und langweilige Gerade auf der ich denke wie schön es wäre hier ein bisschen zu chillen. Inzwischen hatte es übrigens schon vor 20 km angefangen zu regnen, die Temperatur lag bei angenehmen 12 Grad, Tendenz sinkend. Da ich nicht chillen konnte verlegte ich mich aufs Essen und Trinken. Irgendwann zog ich dann noch die Handschuhe aus meiner Windjacke (TriaEchterdingen, 48 Euro) und mit Hilfe meiner Zähne über die Hände. Um den Nacken zu schonen, bestaunte ich relativ lange den weißen Seitenstreifen kurz vor mir. Deswegen musste ich auch eine harte Vollbremsung vollziehen, um nicht in die Kuhherde rein zu rauschen, die sich plötzlich vor mir manifestierte. Anhand der vielen Radspuren in der Kuhscheiße konnte ich als gelernte Spurenleserin erkennen, dass ich trotz meines intensiven Radtrainings nicht die erste bin.

Und dann kam der Hochtannbergpass. Unten war nochmal ein Buffet (heuer auch Labestation genannt), an dem ich einen ekligen Riegel und eine Flasche mit Iso absahnte. Leider war mein Flaschenhalter wohl bestückt, deswegen brachte ich die Flasche erstmal alternativ zwischen den Zähnen unter. Da ich bergauf doch etwas Sauerstoff benötigte und transpirierte, bot es sich an diese vom Mund in die offene Windjacke (TriaEchterdingen, 48 Euro) zu verlagern. Auf dem Weg nach oben starb ich etwa oft. Trotz mehrmaliger Versuche ließ sich einfach kein niedrigerer Gang mehr einstellen. Da die km-Anzeige meines Tachos deprimierend langsam anstieg, schaltete ich mal auf die Temperaturanzeige um. 6,5 Grad. Das war doch mal erfreulich. Unterwegs fragte ich noch einen mich überholenden Mann wie weit es denn noch sei. "20 min..". Auf meine Frage "Für dich oder für mich?" hin lachte er nur. Blödmann! Oben bekam ich einen Packen Zeitung, der den Platz der Trinkflasche einnahm. Die Abfahrt konnte ich nicht wirklich genießen, es war ***kalt. Kurz dachte ich an den Mann im Einteiler. Nach 200 m zog ich noch mein Ass aus der Windjacke (ihr wisst schon..): Ein gelber Sack in den ich drei Löcher geschnitten hatte. Schwubs Kopf und Arme durchstecken und weiter gings. Kurz vor der Wechselzone kam noch eine Baustelle bei der der Schotter immerhin schön glatt gestrichen worden war.

In Lech übernahmen emsige Helfer mein Rad, und ich verwarf vorerst den Plan den Müllsack vor dem Laufen auszuziehen. Nach 3 km spürte ich meine Füße wieder (ich stellte im Nachhinein fest, dass meine Plastiksocken gerissen waren) und zerriss meinen gelben Sack. Zusammen mit einer völlig durchnässten Zeitung wurde er vorbildlich in einen Mülleimer entsorgt. Zusammenfassend lässt sich zum Laufen sagen, dass ich wohl noch nie so langsam gelaufen bin. Schlussendlich überquerte ich nach 5:40 h die Ziellinie.

Mein Fazit: Trainiere auf eine längere Radstrecke nicht wie auf eine kurze. Trotz allem bin ich froh gestartet zu sein und zufrieden mit mir, dass ich es durchgezogen habe. Ohne den Nebel wäre die Sicht sicherlich auch atemberaubend gewesen ;).

Eine Sache muss ich übrigens noch loswerden: Welcher Depp macht eigentlich eine Langdistanz?

22.09.2015 | Anja Elser ^ nach oben

Abschlussgrillen

Liga-Team lässt Saison ausklingen

Die LBS-Cup Triathlonliga 2015 ist seit mehr als einem Monat Geschichte, die Beine sind schon längst wieder erholt (hoffentlich jedenfalls...) und die meisten haben auch ihren wohlverdienten Urlaub genossen. So wurde es höchste Zeit, die ganze Saison auch "offiziell" durch das Liga-Grillen ausklingen zu lassen.

Neben den Rennen, die natürlich nochmals analysiert wurden, kamen auch Themen abseits des Sports nicht zu kurz. Ein weiteres Highlight des Abends war sicherlich die "traditionelle" (= erstmalige) Verleihung des Goldenen Startnummernbands an Christian Schleinitz für seinen besonders großen Einsatz für das Liga-Team.

Zu später Stunde ging jeder nicht nur satt nach Hause, sondern das Team kann sich durch solch ein Event auch besser kennenlernen und damit festigen. Am Ende waren sich auch alle einig, dass wir so etwas ruhig öfters machen sollten - umso wichtiger, dass es einen gibt, der die Organisation in die Hand nimmt. Deshalb auch nochmals ein großes Dankeschön an Christoph und Madlene, die den Abend perfekt organisiert hatten.

06.09.2015 | Christian Stanger ^ nach oben

Breisgau Triathlon

Echterdinger Treppchenplätze

Bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns am 23. August auf zum Schwimmstart. Leider war der Neo wegen 0,1 Grad nicht zugelassen. Fünf Minuten vor dem Start gab es für Jürgen eine Schrecksekunde: Der Reißverschluss seines "fast neuen" (blauen!) Tria-Einteilers klemmte... Kurz vor dem Start machte der Sprecher dann die Durchsage, ob noch jemand einen Anzug dabei hat und aushelfen könnte. Und siehe da, es meldete sich gleich einer!

Nach 2 km Schwimmen ging es auf die anspruchsvolle, dreimal zu durchfahrende Radstrecke durch Wälder und Weinberge mit insgesamt 1.020 Höhenmetern. Zum krönenden Abschluss der Mitteldistanz folgen 21 Laufkilometer, die in Malterdingen mit 325 Höhenmetern und zwei langen Anstiegen durch die Weinberge gespickt sind. Hier ging es noch mal an die letzten Reserven - besonders, weil es anfing stark zu regnen.

Herzlichen Glückwunsch an alle Finisher und gute Erholung!

ERGEBNISSE:
Patrick Hoffmann (2.M30, 4:23:14 h)
Alexander Laukemann (9.M30, 5:05:04 h)
Joachim Mewes (15.M45, 5:15:25 h)
Jürgen Huber (3.M55, 5:31:08 h)
Bettina Marx (2.W45, 5:35:16 h)
Sabine Apel (1.W55, 5:39:11)
Brigitte Huber (1.W60, 6:47:10 h)

02.09.2015 | Joachim Mewes ^ nach oben

Triathlon und Nadelstreifen

Markus für sportliche Leistungen geehrt

"Sie haben als Sportlerinnen und Sportler Baden-Württemberg und Deutschland erfolgreich auf dem internationalen Sportparkett vertreten. Bitte bleiben Sie Vorbild für die Jüngeren. Geben Sie Ihre Begeisterung von einer Generation an die nächste weiter."

Das waren die Worte von Staatssekretärin Marion v. Wartenberg bei der diesjährigen Ehrung für Medaillengewinner bei Welt- und Europameisterschaften der Seniorenklassen. Markus erhielt dabei die Ehren für seinen zweiten Platz bei der EM 2014 über die Mitteldistanz auf Mallorca. Nachdem ihm dieses Jahr mit dem EM-Titel in Rimini auf derselben Distanz der ganz große Wurf gelang, wird er sich Ende dieses Monats bei seinem Saisonhighlight im Rahmen des IM70.3 in Zell am See im Kampf um Weltmeisterlorbeeren einbringen. Viel Spaß und viel Erfolg dabei!

(Bild: Sportlerehrung 2015 in Stuttgart, mit Staatssekretärin Marion v. Wartenberg, LSV-Präsident Dieter Schmidt-Volkmar und Tria Echterdingen)

26.08.2015 | Uwe Ruscheweyh ^ nach oben

Spendenlauf

Hand in Hand für das Kinderhospiz Stuttgart

Am Samstag, 25. Juli 2015 um 10.00 Uhr trafen wir uns bei viel Wind und angenehmen 20 Grad wieder zum 3. Hand in Hand Spendenlauf zugunsten des Kinder- und Jugendhospiz Stuttgart. Wir wollten als Tria Echterdingen wieder Flagge zeigen und so sind unsere Tria-Kids und zahlreiche Erwachsene auf die 400m Runde im Stadion Leinfelden gegangen. Jeder hat dieses Mal soviel pro Runde gespendet wie er wollte.

Vielen Dank an alle Mitläufer!

10.08.2015 | Joachim Mewes ^ nach oben

Rückblick Ligasaison 2015

Stark anfangen und langsam steigern oder nur am Ende Vollgas?

Mit dem Rennen in Schluchsee am Samstag (18. Juli) ist die LBS-Cup Ligasaison zu Ende gegangen. Die Männermannschaft beendete die Saison auf Platz 10, die Frauen auf einem guten 6. Platz. Zeit, ein kleines Resümee zu ziehen.

Wie schon in den Vorjahren begann die Saison Anfang Mai mit dem Wettkampf in Rheinfelden. In diesem Jahr stand dort allerdings ein Rennen im Jagdstartmodus an. Die Männermannschaft musste leider einen krankheitsbedingten Ausfall verkraften, für den auch kein Ersatz mehr gefunden werden konnte. Die verbliebenen vier machten ihre Sache aber gut und erzielten einen soliden 10. Platz. Besonders erwähnenswert die Leistung von Christian Schleinitz, der hier mit dem 52. Platz ein gutes Liga-Debut feiern konnte.

Bei den Frauen gingen mit Larissa und Natascha gleich zwei Liga-Neulinge an den Start und machten ihre Sache ebenfalls mehr als ordentlich. Mit Jana und Maggie erzielten die Erfahreneren auch gute Leistungen und so erreichte unser Frauenteam einen guten 8. Platz. Zur Einordnung sei noch erwähnt, dass dies die höchste Frauenliga in Baden-Württemberg ist und auch Profis wie die Olympiateilnehmerin von 2008, Ricarda Lisk, am Start sind und unsere Frauen in der letztjährigen Abschlusstabelle den 11. Platz belegten.

Schon eine Woche später ging es mit dem besonderen Wettkampfformat eines Swim & Runs und eines Bike & Runs in Waiblingen weiter. Die Männer konnten sich hier – auch dadurch bedingt, dass sie wieder vollzählig an den Start gingen – auf Platz 7. verbessern und auch die Frauen konnten sich noch um eine Position auf ebenfalls Rang 7 steigern.

Nach den ersten beiden Rennen waren fünf Wochen Pause angesagt, bis es in Schömberg mit einem Rennen über die Olympische Distanz weiter ging. Leider konnten die Männer erneut nur zu viert an den Start gehen, da einer der ihrigen krank geworden war und kein Ersatz zu finden war. Es zeigt sich einfach, dass dies im Sport immer passieren kann und man als Mannschaft eigentlich auch auf solche Sachen vorbereitet sein müsste. Nichts desto trotz machten die verbliebenen vier das Beste daraus, kamen alle ins Ziel und belegten wie im ersten Rennen den 10 Platz.

Besser dagegen lief es bei den Frauen. Sie konnten sich nochmals um eine Position steigern, die ersten drei Damen kamen innerhalb der Plätze 18 – 26 ins Ziel – der 6. Platz in der Mannschaftswertung und damit der erste Scheck, den die Frauen mit nach Hause nehmen durften, war der gerechte Lohn.

Diese kompakte Mannschaftsleistung führte natürlich auch zu hohen Erwartungen beim Teamwettkampf in Erbach zwei Wochen später. Unsere Frauen ließen sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und absolvierten einen super Wettkampf, den sie wieder auf der 6. Position beendeten. Anders dagegen bei den Männern. Wie schon bei den bisherigen Wettkämpfen war es nicht einfach die Mannschaftsbesetzung zu finden, für diesen Wettkampf stand jedoch selbst in der Woche des Wettkampfes das Team noch nicht komplett fest. So war leider auch ein gemeinsames Training davor nicht zu organisieren, was gerade für den Teamwettkampf, wo es darauf ankommt, eine homogene Gruppe zu bilden, ein großer Nachteil ist. Diese mangelhafte Vorbereitung zog sich auch durch den Wettkampftag selbst und ein, ja, man kann es so sagen, schlechter 13. Platz war die logische Konsequenz.

Dennoch wollten sich die Männer auch nochmal in besserem Licht aus der Saison verabschieden, was mit dem Liga-Finale in Schluchsee auch mehr als gelang. Hier konnten mit Christian Stanger und Christoph Tobias gleich zwei Echterdinger das Podium erreichen und da auch die anderen Athleten einen guten Tag erwischten, sprang der zweite Platz in der Teamwertung raus. Das zeigt, was theoretisch alles möglich ist.

Für die Frauen war es dagegen deutlich schwerer sich erneut zu steigern – schließlich hatten sie schon stark angefangen. Und dennoch gelang es ihnen noch einmal. Mit einer wiederholt sehr kompakten Mannschaftsleistung erreichten sie Platz 5 und damit die beste Liga-Platzierung seit langem.

Für die Männer sprang schlussendlich ein 10. Platz in der Gesamtwertung raus. Obwohl sie am Ende nochmal Vollgas gaben, wurden durch den 13. Platz beim Teamrennen einfach zu viele unnötige Punkte liegen gelassen. Sie konnten zwar durchaus zeigen, dass sie in der zweiten Liga nicht nur mitlaufen können, sondern die Rennen auch mit entscheiden können, mussten aber auch sehen, dass es nichts geschenkt gibt. Ein großes Problem war einfach, dass zu wenig Leute in der Männer-Mannschaft starten wollten. Ein besonderer Dank gilt deshalb auch Christian Schleinitz, der gleich in seiner ersten Liga-Saison an allen fünf Rennen am Start war. Weder bei den Männern, noch bei den Frauen hat das sonst jemand geschafft und die Herrenmannschaft wäre wohl ohne ihn geplatzt! Für seinen besonderen Einsatz für das Liga-Team erhält er deshalb vom Sportdirektor das Goldene Startnummernband. Herzlichen Glückwunsch!

Weiter kann man durchaus sagen: Die Frauen haben den Männern in diesem Jahr gezeigt, wie's funktioniert. Stets in kompletter Mannschaftsstärke am Start und darunter immer drei Athletinnen, die sehr gute und ähnlich starke Leistungen ablieferten. So soll's sein und deshalb wurden auch die besten Resultate seit langem eingefahren, ein super 6. Platz in der Abschlusstabelle ist der gerechte Lohn dafür. Das einzig blöde daran ist, dass es echt schwer werden dürfte, sich nächstes Jahr nochmal zu steigern. Aber womöglich schaffen sie sogar das...

10.08.2015 | Christian Stanger ^ nach oben

Liga meets TriaKids

Mit Paket und Pokal in die Ferien

Auch in diesem Jahr wurde das "Liga meets TriaKids" als krönender Saisonabschluss sowohl für unsere TriaKids als auch für die Ligastarter veranstaltet. Sechs Teams, bestehend aus zwei TriaKids und einem Ligastarter, absolvierten am 24. Juli eine Staffel aus Schwimmen und Laufen rund um das Goldäckerbad.

Unter den Augen der Trainer/-innen, vieler Eltern und zahlreicher Passanten absolvierten die Athleten rasant die Strecke und glänzten mit tollen Zielzeiten! Alle TriaKids erhielten ein Finisherpaket und die ersten drei Mannschaften jeweils Pokale. Durch zahlreiche Spenden der Teilnehmer und Eltern konnte ein üppiges Buffet aufgestellt werden, was in einem gemütlichen Zusammensitzen endete.

Das war ein toller Abschluss der diesjährigen Saison! Wir danken allen Mitwirkenden!

Wir hoffen alle nehmen die gute Stimmung in der Gruppe in die Ferien mit und wir sehen uns alle gesund und erholt nach den Ferien wieder.

(Weitere Bilder in den  → Fotostrecken).

06.08.2015 | Marie Jana Hess ^ nach oben

Ligafinale in Schluchsee

Das Beste kommt zum Schluss

Am vergangen Samstag (18. Juli) fand in Schluchsee das fünfte und damit letzte Rennen der diesjährigen LBS-Cup Triathlonliga statt. Auf dem Programm stand wieder eine "ganz normale" Olympische Distanz. Das bedeutet, dass zunächst zwei Runden à 750 m mit kurzem Landgang im Schluchsee zu bewältigen waren. Nach dem Weg zur Wechselzone, der hier ja bekanntermaßen auch nicht ganz ohne ist, ging es anschließend für zwei Runden auf die in diesem Jahr wieder komplett befahrbare Radrunde. Laut Veranstalter soll die Radstrecke zwar 38 km lang sein, allerdings würden dann sehr viel Tachos, die am Ende 34 km angezeigt haben, falsch gehen... Nach dem zweiten Wechsel waren zu guter Letzt noch vier hügelige Runden im Wald zu absolvieren, die aber wohl auch keine 10 km lang waren. Aber weder Radfahrer noch Läufer mussten aufgrund der sehr hügeligen Strecken die Befürchtung habe, sich nicht verausgaben zu können – im Gegenteil.

Rechtzeitig beim Eintreffen im Schwarzwald stellte sich auch das bekannte Schluchsee-Wetter ein: Grauer Himmel und Regen... Bei manchen hellte sich die Stimmung nach der Nachricht, dass der Neoprenanzug aufgrund der warmen Wassertemperatur des Schluchsees verboten war, zwar wieder etwas auf, bei manch anderem wirkte diese Nachricht hingegen nicht besonders stimmungsfördernd. Nun ja, jammern half nicht und so sprangen schließlich doch alle im schicken Tria-Echterdingen Einteiler ins Wasser und ja: So kalt war‘s wirklich nicht...

Den Anfang machten die Männer. Und im Gegensatz zum letzten Wettkampf machten sie es diesmal auch gut. Christian kam für seine Verhältnisse gut durch das Wasser und ab dem Weg in die Wechselzone begann die Aufholjagd, die zunächst in der zweiten Radgruppe pausierte. In der zweiten Rad-Runde konnte er noch eine Attacke mitgehen und hatte damit eine gute Ausgangsposition für die Laufstrecke. Diese nutzte er mit dem schnellsten Laufsplit auch und konnte sich bis auf den zweiten Platz – 8 Sekunden hinter dem Führenden - vorarbeiten. Dass er den Sieg so knapp verpasst hatte war zwar schade, konnte aber die Freude über die starke Leistung nicht trüben.

Nicht weniger gut war Christoph an diesem Tag in Fahrt. Er stieg mit der ersten Schwimmgruppe aus dem Wasser und konnte sich auch folgerichtig in der ersten Radgruppe einsortieren. Diese gute Ausgangslage gab er auch dank seines couragierten Laufs nicht mehr aus der Hand – nur einen Triathleten im grünen Rennanzug musste er passieren lassen ;-). So lief er auf Platz drei in Richtung Ziel, den er zwar wegen einer Unachtsamkeit fast noch abgegeben hätte, aber der Tübinger Tim Ellerhoff erwies sich als überaus fairer Sportsmann (Dankeschön!) und so konnte Christoph den ersten Podestplatz in der zweiten Liga in seiner doch schon etwas länger andauernden Triathlonkarriere erzielen. Wir sind gespannt, was da nächstes Jahr noch kommen wird!

Für ein gutes Mannschaftsergebnis sind aber die anderen Starter nicht weniger wichtig. Für Michael ging es nach einem soliden Schwimmen darum, beim Radfahren möglichst wenige Positionen einzubüßen. Leider konnte er seiner Gruppe bei einer der Rampen aber nicht folgen und musste so große Teile allein zurücklegen. Nichts desto trotz bewies er großen Kampfgeist und konnte sich beim Laufen nochmals um 18 Positionen verbessern und als 31. das Ziel erreichen.

Sowohl beim Radfahren als auch beim Laufen hat er Christian Schleinitz "getroffen". Christian legte ein solides Schwimmen zurück, konnte beim Radfahren in seiner Gruppe mitfahren und damit noch einige Positionen gutmachen, die er beim Laufen auch nicht mehr abgab. Als 36. erreichte er schließlich das Ziel – wie bei Michael auch, das beste Resultate in dieser Saison.

Komplettiert wurde die Mannschaft durch Sven Schauerhammer. Durch seine lange Verletzungspause ist er zwar noch nicht wieder ganz bei seiner Topform angekommen, aber dennoch als Ersatzmann für die Mannschaft sehr wichtig. Vor allem beim Schwimmen machte sich die lange Trainingspause noch bemerkbar. Er konnte sich aber beim Radfahren und beim Laufen stetig nach vorne arbeiten und schließlich das Ziel als 55. erreichen.

Obwohl man auch noch anmerken muss, dass bei diesem Wettkampf nicht sämtliche Top-Leute am Start waren, so war er dennoch gut besetzt und die Herren haben eine sehr gute Mannschaftsleistung erbracht, die folgerichtig mit dem zweiten Platz in der Mannschaftswertung belohnt wurde. So konnte die Saison nach dem doch nach manchen nicht ganz optimal gelaufenen Wettkämpfen zu einem guten Ende gebracht werden.Deutlich schwerer eine positive Leitungsentwicklung zu vermelden war es für die Echterdinger Damen – schließlich sind sie gut in die Liga gestartet und haben sich anschließend in jedem Wettkampf noch gesteigert. Schon die Mannschaftsaufstellung ließ erwarten, dass die Frauen wieder sehr kompakt ins Ziel eintreffen werden – und so kam es auch.Den Anfang machte Anja Elser. Nach einem guten Schwimmen kam sie wenige Sekunden vor Larissa in die Wechselzone und stieg nahezu zeitgleich mit ihr aufs Rad. Da zündete Larissa den Turbo und konnte einige Plätze gutmachen. Anja konnte ihr am Berg nicht ganz folgen, umso höher ist aber ihre dennoch sehr gute Radzeit einzuschätzen, da sie den Großteil alleine unterwegs war. Larissa ging folglich als erste Echterdingerin auf die Laufstrecke. Dort drehte Anja aber nochmal richtig auf und kurz vor Ziel bewies sie noch ihre Spurtqualitäten und konnte somit ihren starken 18. Platz verteidigen. Nur 33 Sekunden später kam auch schon Larissa als 21. ins Ziel.

Und mittlerweile hatte sich mit Corinna Koch auch die dritte Echterdinger Frau schon weit nach vorne gearbeitet. Als nicht ganz so gute Schwimmerin hatte sie sicherlich mehr als manch andere unter dem Neo-Verbot zu leiden, machte aber das Beste daraus und begann schon beim ersten Wechsel ihre Aufholjagd. Diese setzte sie auf der Rad- und Laufstrecke nahtlos fort, bis sie schließlich als 22., und damit nur 18 Sekunden hinter Larissa, das Ziel erreichte.

Komplettiert wurde das Team von Dina Otto. Für sie war es das erste Liga-Rennen in dieser Saison. Dina ließ sich von der anfänglichen Hektik im Wasser nicht aus der Ruhe bringen und zog ihr Rennen durch. Beim Laufen konnte sie sogar noch einige Plätze gutmachen und schließlich als 55. ins Ziel einlaufen. Aber auch hier gilt, dass die Ersatzleute ebenfalls wichtig für die Mannschaft sind.

Nach ihren Top-Ergebnissen bei den vergangenen Rennen konnten die Frauen im Finale nochmal einen draufsetzen und sich einen fünften Platz in der Teamwertung sichern, was insbesondere vor dem Hintergrund, dass in der Frauenliga auch Profis starten, sehr hoch einzuschätzen ist. Beeindruckend auch diesmal wieder, dass die ersten drei Echterdinger innerhalb von weniger als einer Minute das Ziel erreichten. Wenn dann noch Jana und Annette am Start sind, verspricht das sehr spannende Vereinsmeisterschaften in zwei Wochen beim Tübinger Triathlon ähhh, verzeih'n sie bitte El Presidente, beim 1. Mey Generalbau Citytriathlon Tübingen ;-).

(Foto: Sandra Steckert. Siehe auch: Bericht in der  → Filderzeitung )

03.08.2015 | Christian Stanger ^ nach oben

Xterra France

oder Crossmeisterschaft Tria Echterdingen

Mit 9 Vereinsmitgliedern (Peter, Yannick, Patrick, Sven, Dirk, Helmut, Angela, Kirsten, Annette) gings am 5. Juli in die Vogesen zum Cross-Triathlon in Xontrup.

Die Distanzen hörten sich alle harmlos an und sollten für die Crew aus Echterdingen kein Problem sein. 1,5 km Schwimmen, 38 km MTB-Tour und 11 km Crosslauf. Startschuss mit weiteren 800 Athleten um 14 Uhr bei 25 Grad Wassertemperatur ohne Kälteschutzneopren:-) Ein Schwimmen mit intensivem Körperkontakt hat schon einige Körner gekostet - aber das sollte noch der harmlose Part des Rennens sein.

Nun gings gut vorbereitet und hochmotiviert auf die Bike-Strecke. Bereits nach weniger als einem Kilometer begannen die ersten Schiebepassagen bergan! Nur Singletrails auf der 19 km langen Runde die es zweimal zu durchfahren galt!!! Mit einem Technikpark im Start-Zielbereich wurde die Strecke zum zweiten Angriff geläutet. Nein, das schaffe ich kein zweites Mal... Und das waren die Gedanken nicht nur von mir (Annette)!

Aber was solls - mit Motivationsrufen durch unsere Betreuer Manu, Claudia, Fred und Utz und die Suche nach neuen Herausforderungen gings dann in die nächste Runde. Die Berge waren noch steiler und die Schlammlöcher noch tiefer ausgefahren (gell Sven;-) ). Dann endlich - geschafft! Noch einmal den Parcours im Zielbereich und dann nichts wie zum Laufen - aber wie sollen diese Beine noch laufen??

Na gut, auch da gings wieder schnell mit Gehpassagen über Stock und Stein und wie ein Wunder kam auch ein kleiner flacher Part darin vor. Auch da waren zwei Runden zu drehen und dann wieder über die Holzrampe ins lang ersehnte Ziel!

Puh, was für ein Rennen - bin ich glücklich dass Yannick uns hier her geholt hat - das war eine echte Herausforderung.

17.07.2015 | Annette Mack ^ nach oben

LBS-Nachwuchscup

Finale in Schopfheim

Beim 6. und letzten LBS-Cup dieser Saison am 11. Juli im südbadischen Schopfheim waren unsere Tria-Kids mit einer kleineren Besetzung am Start. Insgesamt starteten 4 Triathleten/-innen.

Als erste ging Hannah bei den Schülerinnen B (Jahrgang 2004 und 2005) an den Start. Ihre Aufgabe mit 100 m Schwimmen, 2,4 km Radfahren und 400 m Laufen absolvierte sie mit einer ausgeglichenen Leistung in allen drei Teildisziplinen sehr gut und belegte im Endergebnis einen guten 5. Platz, nur 3 Sekunden hinter der Drittplatzierten. Sie erzielte damit im letzten Wettkampf ihr bestes Einzelergebnis.

Bei den Schülern A stellten sich Nico und Nils der Konkurrenz. Nils, der nach den 200 m Schwimmen noch auf Platz 11 lag, bewies einmal mehr sein großes Kämpferherz. Auf der 5 km langen Radstrecke holte er mächtig auf und beim abschließenden 1000 m-Lauf erreichte er sogar die viertbeste Laufzeit. So konnte er sich insgesamt auf den 6. Platz vorkämpfen und erreichte ebenfalls sein bestes Einzelergebnis in der Cup-Serie.

Auch Nico lieferte einen guten Wettkampf mit insgesamt ausgeglichenen Leistungen. Beim Radabstieg kassierte er leider noch eine 10-Sekunden-Zeitstrafe. Beim abschließenden Lauf zeigte er mit einem fulminanten Schlussspurt nochmals sein Leistungspotenzial. Er beendete den Wettkampf auf einem guten 10. Platz.

Für die Jugendlichen und Junioren war der Wettkampf aufgrund der Deutschen Meisterschaften, die nächste Woche stattfinden, ein Super-Sprint mit verkürzten Strecken (200 m Schwimmen, 5 km Rad und 1000 m Laufen). Durch den Radsturz vor 2 Wochen beim Start in Buchen konnte Julius in der Zwischenzeit nur eingeschränkt trainieren. Er stellte sich dennoch der starken Konkurrenz bei der Jugend B. Im Wettkampf kam zu den knapp 31 Grad, die zur Mittagszeit herrschten, eine 15-Sekunden Micro-Zeitstrafe hinzu. Julius bewies erneut seinen starken Durchhaltewillen und finishte auf Platz 22.

Paul Nann, der uns ab der nächsten Saison in der Jugend B verstärken wird, derzeit aber noch für NONPLUSULTRA Esslingen startet, belegte Platz 20.

ERGEBNISSE:
Schülerinnen B (100 m/2,4 km/ 0,4 km):
5. Platz Hannah von Ruedorffer (Gesamtzeit: 10:48 – 1:44/7:35/1:28)

Schüler A (200 m/5,0 km/ 1,0 km):
6. Platz Nils Kukuk (Gesamtzeit: 20:38 – 3:45/12:57/3:55)
10. Platz Nico Köllner (Gesamtzeit: 21:36 – 3:18/13:49/4:18)

Jugend B (200 m/5,0 km/ 1,0 km):
20. Platz Paul Nann (Gesamtzeit: 19:53 – 3:25/12:32/3:55)
22. Platz Julius Binzenhöfer (Gesamtzeit: 20:26 – 3:26/12:43/4:01)

(Text: Andreas Ciaravolo | Foto: Pia von Ruedorffer)

14.07.2015 | Oliver Kukuk ^ nach oben

Triathlon in Erbach

Erfolgreicher Ausflug an die Donau

Nach den Wettbewerben der LBS-Triathlon-Liga am vergangenen Sonntag (28. Juni) ging es in Erbach (Donau) noch mit einem Triathlon über die Olympische Distanz und einem Volkstriathlon weiter. Der Volkstriathlon fand auf der gleichen Strecke wie der Liga-Wettbewerb statt. Das bedeutete also, dass eine Runde im Erbacher Baggersee zu schwimmen, 20 relativ flache Kilometer auf dem Rad zu absolvieren und zu guter letzt noch 5 km auf einer Wendepunktstrecke im Donautal zu laufen waren.

Für die Olympische Distanz wurden die Strecken entsprechend angepasst. So waren zwei Runden im See zu schwimmen, beim Radfahren wurde eine wellige 20km lange Extra-Schleife drangehängt und beim Laufen kam der Wendepunkt 2,5 km später. Viele Athleten aus unserem Verein wollten bei diesem Wettkampf ihre Form testen oder einfach aus Spaß daran teilnehmen.

Über die Olympische Distanz war dies auch unser "Veranstaltungspräsident" Joachim Mewes. Er genoss Badesee, Radausfahrt und Joggingrunde 2:33:43 h lang und erreichte damit den 52. Platz (11. TM45). Gut 5 Minuten nach ihm (2:39:05) kam unser Physio Nenad Vuicic als 72. (11. TM40) ins Ziel. Knapp dahinter kam Niklas Brown als 93. (8. TM25) nach 2:44:19 h ins Ziel. Nach seiner langwierigen Verletzung sicherlich eine Leistung, auf die sich aufbauen lässt. Abgerundet wurde das Ergebnis bei den Männern von Tobias Stohr. Er erzielte bei seinem Debüt über die Olympische Distanz in 2:45:36 h als 100. (13. TM35) eine Punktlandung.

Bei den Frauen ging Bettina Marx an den Start und kam nach 2:46:36 h als gesamt 5. ins Ziel und erreichte in ihrer Altersklasse TW45 den 2. Platz. Margret Geisert erreichte nach 2:54:37 h das Ziel und konnte sich damit den 17. Platz (2. TW35) sichern. Abgeschlossen wurde das Echterdinger Ergebnis auf der Olympischen Distanz durch Marianne Kühmel, die in 3:12:13 h den 25. Platz in der Gesamtwertung erzielte und ihre Altersklasse TW55 gewinnen konnte.

Über die Volksdistanz ging Tobias Landenberger an den Start. Er finishte nach 1:14:11 h und erreichte damit den 34. Platz (5. TM20). Ute Schuhmann belegte mit einer Zeit von 1:33:04 den 43. Platz (4. TW45).

Allen Teilnehmern Herzlichen Glückwunsch!

(Weitere Bilder vom Wettbewerb in den  → Fotostrecken).

30.06.2015 | Christian Stanger ^ nach oben

Liga in Erbach

Gute Arbeit wird eben belohnt

Zwei Wochen nach dem letzten Liga-Rennen ging es für unsere beiden Echterdinger Liga-Teams am vergangenen Sonntag (28. Juni) nach Erbach (Donau). Auf dem Programm stand bei diesem Rennen der Teamwettkampf über die Sprintdistanz – das heimliche Highlight der Liga-Saison. Denn bei diesem Rennen werden nicht nur die Platzierungen der einzelnen Athleten zu einem Mannschaftsergebnis zusammengefasst, sondern jede Mannschaft muss den gesamten Wettbewerb tatsächlich gemeinsam absolvieren. Das bedeutet, dass die stärksten Athleten in jeder Disziplin versuchen so viel wie möglich Wasser- oder Windschatten für ihre schwächeren Kollegen zu geben, oder beim Laufen kräftig anzuschieben – getreu dem Motto "Schieben oder Motivieren". Und für die langsameren Athleten in der jeweiligen Disziplin, nun ja, für sie gab es meist nur eine Taktik... :-D

Bei schönstem Badewetter sprangen die Teams folglich im Jagdstartmodus mit 30 Sekunden Abstand in den Erbacher Baggersee. Hier war ein Rundkurs von 700 m zu absolvieren. Im Idealfall wurde der schwächste Schwimmer von den Stärkeren eingerahmt und von deren Sog "fast von allein" durch den See gezogen. Nach dem Wechsel auf's Fahrrad war eine relativ flache 20 km Runde zu bewältigen. Dabei herrschte zwischen den Teams Windschattenverbot, innerhalb eines Teams durfte aber natürlich im Windschatten gefahren werden. So konnten gut eingespielte Teams hier einiges an Zeit gutmachen. Bei dem abschließenden Lauf über 5 km galt schlussendlich das Motto dass der, der noch konnte, die anderen nach Kräften anschob - oder zumindest Getränke reichte. Jedes Team hatte eine Reserveperson dabei, folglich zählte bei den Männern die Zeit des vierten Manns für das gesamte Team, bei den Frauen die der dritten Frau.

Schon im Vorfeld hatte das Männerteam Probleme eine Mannschaftsaufstellung festzulegen. Auch in der Woche des Wettkampfs mussten noch zwei Leute ersetzt werden, an den Start ging schließlich neben Teamkapitän Christian Stanger der diesjährige Dauerstarter Christian Schleinitz. Komplettiert wurde das Team durch Alexander Laukemann, Sven Schauerhammer und Marcus Scholl mit drei Athleten, die zwar in der Vorsaison schon an einigen, in diesem Jahr jedoch an noch keinem Liga-Rennen teilgenommen hatten. Die wackelnde Teambesetzung hatte aber auch Konsequenzen auf das Training: So konnte kein gemeinsames Training in kompletter Teamstärke absolviert werden, die Erwartungen waren folglich schon im Vorfeld eher gering. Auch vor und während des Wettkampfes lief nicht alles reibungsfrei, unsere Jungs ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und machten das Beste daraus.

Beim Schwimmen führte Schwimmspezialist Alex das Feld an, für Chris Schleinitz und Sven war das Tempo jedoch etwas zu schnell und so konnte der Wasserschatten nur teilweise ausgenutzt werden. Beim Radfahren dann ein ähnliches Bild: Hier versuchte Christian St. immer wieder das Tempo hoch zu halten, riss dadurch aber manchmal das Feld auseinander. Beim Laufen schob er Alex nach Kräften an. Dieser wurde von Chris und Sven mit Getränken bedient, wie er es sonst wohl nicht mal zu wünschen wagen würde, konnte es in diesem Augenblick aber vermutlich nicht wirklich genießen. Auf jeden Fall holte er alles aus sich raus und erreichte mit drei weiteren Echterdingern nach 1:14:02 h das Ziel, was den 14. Platz bedeutete. Nach der verbesserungsfähigen Vorbereitung kommt dieses Resultat sicherlich nicht überraschend und wir haben noch das Bestmögliche rausgeholt. Die schöne Erkenntnis daran ist, dass gute Arbeit eben belohnt wird, und wer seine Hausaufgaben nicht macht, der bekommt auch die entsprechenden Ergebnisse.

Wie es besser funktioniert zeigten einmal mehr unsere Mädels. Hier gingen neben der Kapitänin Jana Hess noch die zwei erfahren Liga-Athletinnen Anja Elser und Corinna Koch an den Start. Komplettiert wurde das Team durch Larissa Leidolf, die zwar erst in dieser Saison bei ihrem ersten Liga-Wettkampf gestartet ist, sich aber durch ihre konstant guten Leistungen bereits im Team etabliert hat. Nach den starken Leistungen und besonders durch die sehr homogene Mannschaftsleistung bei den bisherigen Rennen waren die Erwartungen an das Team bei diesem Wettkampf nicht geringer geworden.

Beim Schwimmen sorgte Jana für ein konstant hohes Tempo, Anja und Larissa zogen Corinna noch zusätzlich mit. Auch beim Radfahren arbeitete das Team gut zusammen. Hier konnte sogar auf ein zuvor gestartetes Team aufgeschlossen werden. Leider gelang es jedoch nicht, sich entscheidend von diesem abzusetzen, sondern unsere Mannschaft wurde wieder zurücküberholt – um anschließend gleich wieder ausgebremst zu werden. Dieses Spiel wiederholte sich noch einige Male, bis unser Team aus Angst vor einer Zeitstrafe beschloss, mit ausreichend Abstand zum zweiten Wechsel zu gelangen. Hier wurde zügig gewechselt und wiederum nach einer guten Laufleistung das Ziel erreicht.

So konnten unsere Mädels nicht nur über alle Disziplinen sehr gute Leistungen abliefern (beim Schwimmen den 5., beim Radfahren den 7. und beim Laufen den 6. Split), sondern auch die Schwächeren in den jeweiligen Disziplinen wurden von den anderen super unterstützt. Wie ausgeglichen das Team war zeigt sich auch darin, dass die vierte Frau nur 12 Sekunden hinter den anderen im Ziel ankam. Belohnt wurde diese gute Leistung am Ende nach 1:19:24 h mit einem starken 6. Platz. Somit durfte das Frauen-Team schon zum zweiten Mal in dieser Saison zur Siegerehrung und verdienterweise einen Scheck mit nach Hause nehmen. Herzlichen Glückwunsch!

Weiter geht's in drei Wochen mit dem Saisonfinale am Schluchsee über die olympische Distanz. Bei den Männern sollte dann auch wieder ein besseres Resultat möglich sein, die Frauen haben die Messlatte mittlerweile so hoch gelegt, dass eine weitere Steigerung sehr schwer sein wird.

(Weitere Bilder vom Wettbewerb in den  → Fotostrecken).

30.06.2015 | Christian Stanger ^ nach oben

Triathlon Buchen

LBS CUP Nachwuchs 2015

Schüler A-Mannschaft: Baden-Württembergischer Vizemeister im Triathlon

Mit einem rekordverdächtigen Aufgebot von 13 Kindern und Jugendlichen war Tria Echterdingen am 27. Juni beim Triathlon in Buchen im Neckar-Odenwald Kreis in verschiedenen Startgruppen vertreten. Der Wettkampf fand in idyllischer Lage rund um das schöne Buchener Waldschwimmbad (Freibad) statt.

Wegen des bei Ankunft einsetzenden Starkregens wurden nach einer kurzfristigen Zeitplan-Änderung zunächst die Schnupper-Triathleten der Jahrgänge 2002 bis 2005 ins Rennen geschickt. Kurzfristige Verlegungen sind nicht immer ganz problemlos, vor allem dann wenn aus gedachter Stunde fünf Minuten bis zum Start werden, und so durfte Tim Veit - spontan ausgestattet mit dem Wettkampfanzug von Nils Kukuk - zusammen mit Clara Wolf, Lucia Wörner und Caja Kukuk an den ersten Start des Tages über die Distanzen 100 m Schwimmen / 2,5 km Rad / 400m Laufen. Dabei belegte Tim in seinem erst zweiten Wettkampf den hervorragenden Platz 2. Beinahe gleichzeitig (+ 1 sec) kam Clara ins Ziel und belegte bei den Mädchen überlegen den 1. Platz. Unsere Jüngste in dieser Startgruppe, Lucia, erkämpfte sich Platz 3 und Caja mit einer sehr souveränen Leistung Platz 4.

Anschließend durften bei etwas besserem Wetter über die halbe Distanz Maike Wolf und Lexia Friz an den Start für die Jahrgänge 2006 bis 2007. Unsere beiden "Wechselköniginnen" waren wie immer voll bei der Sache und machten die ersten beiden Plätze unter sich aus. Dieses Mal in der Reihenfolge Lexia Platz 1 und Maike Platz 2. Beeindruckend war dabei der große Abstand den sie zwischen sich und den restlichen Starterinnen herausholen konnten, inklusive den Starterinnen des parallel durchgeführten aber separat gewerteten LBS-Demo-Wettkampfes (Schülerinnen C).

Weiter ging es mit den LBS CUP Nachwuchs Wettkämpfen. Immer wieder beeindruckend wie es hierbei schon zu Sache geht und den Erwachsenen-Wettkämpfen bezüglich Wechseltechniken, Positionskämpfen und Windschattenfahren (war erlaubt) kaum nachsteht.

Für die Schülerinnen B (Jg. 04/05) über 100m/2,5km/400m waren Hannah von Ruedorffer und Amélie Chauvet am Start. Hannah durfte sich Dank sehr guter Leistung in allen drei Disziplinen über einen sehr guten 8. Platz freuen auch wenn beim Wechsel die anfangs falsche Laufrichtung ein paar Sekunden gekostet hat. Wegen des starken Teilnehmerfeldes durfte sich Amélie trotz eigentlich solider Leistung von dem "Besenwagen" begleiten lassen, erreichte aber trotzdem mit einem Lächeln im Gesicht die Ziellinie. Auch das gehört zu einem Triathlon.

Beim Wettkampf der Schülerinnen A (Jg. 02/03) über 200m/5km/1km war Catherine Chauvet alleinige Starterin für Echterdingen und landete mit dem 11. Platz im soliden Mittelfeld. Da Catherine noch zu den Jüngeren in der Altersklasse gehörte durchaus ein gutes Ergebnis.

Auch unsere drei Wettkämpfer bei den Schülern A (Jg. 02/03) über 200m/5km/1km gehörten zu den jüngeren in ihrer Altersklasse und erreichten daher mit Platz 7 - Paul Metzger, Platz 11 - Nils Kukuk und Platz 13 - Nico Köllner sehr gute Ergebnisse. Auch hier gibt es noch Optimierungsmöglichkeiten beim Wechseln nachdem Nils beinahe in eine zweite Radrunde gestartet wäre und dabei wertvolle Sekunden liegen ließ. Pech auch, dass das Team aus Mengen dieses Mal jeweils einen Teilnehmer exakt vor einem Echterdinger platzieren konnte, sodass sich unsere Jung-Triathleten dieses Mal in der Mannschaftswertung "nur" mit dem zweiten Platz der Tageswertung begnügen mussten aber sich somit Baden-Württembergischer Vizemeister (!) im Triathlon nennen dürfen.

Last but not least durfte Julius Binzenhöfer bei der Jugend B (Jg. 00/01) über 400m/10km/2,5km an den Start. Die gewohnte Aufholjagd beim Radfahren begann sehr vielversprechend. Leider gab es eine nur scheinbar abgetrocknete Kurve, die mehreren Teilnehmern zum Verhängnis wurde. Einer davon war Julius der trotz Prellungen und Schürfungen sein Rad wieder fahrtüchtig machen konnte, sowie im weiteren Verlauf wieder Plätze gut machen konnte und damit trotzdem noch im breiten Mittelfeld landete. So sehen echte Kämpfer aus.

Ganz herzliche Gratulation an alle Nachwuchs-Athleten zu Euren beeindruckenden Leistungen!

Ergebnisse im Einzelnen:
Schnupper-Triathlon 1 (25m/1,0km/0,2km):
1. Lexia Friz (Gesamtzeit 00:08:15,31)
2. Maike Wolf (Gesamtzeit 00:08:22,30)

Schnupper-Triathlon 3 (100m/2,5km/0,4km):
2. Tim Veit (Gesamtzeit 00:12:19,29)
1. Clara Wolf (Gesamtzeit 00:12:20,30)
3. Lucia Wörner (Gesamtzeit 00:15:00,78)
4. Caja Kukuk (Gesamtzeit 00:15:58,98)

LBS CUP Triathlon Nachwuchs – Schülerinnen B (100m/2,5km/0,4km):
8. Hannah von Ruedorffer (Gesamtzeit 00:10:34 (1:46/7:13/1:35))
17. Amelie Chauvet (Gesamtzeit 00:12:38 (1:59/8:45/1:52))

LBS CUP Triathlon Nachwuchs – Schülerinnen A (200m/5,0km/1,0km):
11. Catherine Chauvet (Gesamtzeit 00:20:56 (3:20/12:50/4:45))

LBS CUP Triathlon Nachwuchs – Schüler A (200m/5,0km/1,0km):
7. Paul Metzger (Gesamtzeit 00:18:29 (3:32/11:02/3:54))
11. Nils Kukuk (Gesamtzeit 00:19:19 (3:30/11:44/4:04))
13. Nico Köllner (Gesamtzeit 00:19:37 (3:24/12:03/4:10))

LBS CUP Triathlon Nachwuchs – Jugend B (400m/10,0km/2,5km):
22. Julius Binzenhöfer (Gesamtzeit 00:38:40 (7:01/21:05/10:33))

(Text: Yannick Chauvet, Christoph Metzger | Foto: Oliver Kukuk)

29.06.2015 | Yannick Chauvet ^ nach oben

Peiner Triathlon

Markus bei Kurzstrecken-DM erstmals auf dem Podium

Während man sich auf das gute Abschneiden von Markus bei Mittel- und Langstreckenrennen eigentlich immer verlassen kann, gab es für ihn bei nationalen Meisterschaften über die Sprint- oder Kurzdistanz bislang noch keinen einzigen Medaillenerfolg. Die Ursache war immer wieder eine bestenfalls mittelmäßige Performance beim Schwimmen. Aufgrund des größeren Anteils der Auftaktdisziplin war der Abstand auf die Spitze meist so groß, dass dieser selbst durch Gewaltaktionen auf dem Rad oder ein Alles-oder-Nichts beim abschließenden Lauf einfach nicht mehr aufzuholen war.

Dieses Jahr sollte das anders sein, auch wenn durch eine nicht funktionierende Zeitmessung nicht nachzuvollziehen war, wo genau die Zeit gemacht und verloren wurde. Das Schwimmen im Eixer See startete sehr unaufregend, denn die einzelnen Startwellen umfassten gerade einmal 100 Starter. Das Schwimmen gestaltete sich also herrlich frei. Im Anschluss an die 1500 m im Wasser wurden zwei 20 km-Runden auf dem Rad absolviert, ganz flach und wenig windig. Bei km 15 waren alle eingeholt, die vor Markus das Wasser verließen, bis auf zwei Athleten, die er erst im Ziel begrüßen durfte.

Zum Zweitplatzierten, Michael Bock vom Tri-Team Freiburg (2:35 min vor Markus aus dem Wasser und bester Schwimmer), der das Wochenende zuvor Deutscher Meister im Sprint wurde, konnte Markus beim abschließenden 10-km-Lauf fast Kontakt aufnehmen, bis ein Zupfer in der linken Wade in der dritten von vier Laufrunden (wieder einmal) eine Tempoentschärfung verlangte. Schnellster der AK50 (58 Starter) war Thomas Sonntag von Hannover 96, der in 2:03:44 vor Michael (2:04:33) und Markus (2:04:56) den DM-Titel gewann.

23.06.2015 | Markus Weinmann ^ nach oben

Liga in Schömberg

Frauenteam wird 6., Männerteam 10.

Nach fünf Wochen Liga-Pause ging es am vergangenen Sonntag (14. Juni) mit dem dritten Rennen in Schömberg (Zollernalbkreis) weiter. Zum ersten Mal in dieser Saison stand eine komplette Olympische Distanz auf dem Programm. Das bedeutete, dass zunächst nach einem Massenstart 2 Runden à 0,7 km im Schömberger Stausee mit kurzem Landgang zu schwimmen waren. Anschließend wurde aufs Rad gewechselt und schon im Vorfeld war es ein offenes Geheimnis, dass es der 14 km lange Rundkurs mit einem klitzekleinen Bergchen, bei welchem 150 Hm auf einer Länge von 2 km und einer maximalen Steigung von 18% zu überwinden waren, durchaus in sich hatte.

Die Männer durften in jeder ihrer drei Runden diesen Berg genießen, wohl aber nicht umsonst konnten die Frauen schon nach zwei Runden wieder in die Wechselzone abbiegen und in die Laufschuhe schlüpfen. Als krönender Abschluss waren noch zwei Runden à 5 km um den Stausee per Pedes zu bewältigen, damit es aber auch hier nicht allzu einfach wurde, hatte der Veranstalter dankenswerterweise noch eine kleine Rampe eingebaut, in der sich manche Dramen abspielten und die Frage, ob es nun schneller war, den Berg hochzulaufen oder doch lieber zu gehen, noch nicht abschließend beantwortet werden konnte.

Den ersten Rückschlag erlitt unsere Männermannschaft allerdings schon tags zuvor, als einer der ihren krankheitsbedingt absagen musste und leider, wie schon beim ersten Wettkampf, kein Ersatz gefunden werden konnte. So durfte also erneut nichts dazwischen kommen um eine Mannschaftswertung zu erzielen. Aber weder davon, noch von der harten Strecke, ließen sich die verbliebenen vier abschrecken - gut, letzteres könnte natürlich auch daran liegen, dass bisher keiner von uns bei diesem Wettkampf gestartet ist, aber egal.

Angeführt wurde das Team von Christian Stanger. Nach einer ordentlichen Schwimmleistung konnte er sich beim Radfahren noch um einige Plätze nach vorne arbeiten, beim abschließenden Laufen war der Abstand zur Spitze allerdings zu groß, so dass er auf einem sehr guten 12. Platz ins Ziel kam. Leider hatte Martin Beckmann nach dem Schwimmen schon etwas Zeit verloren, kämpfte sich aber auf dem Rad wieder heran. Beim Laufen spielte er seine Stärke aus und belegte nach dem schnellsten Laufsplit der Liga Rang 37. Nahezu zeitgleich mit Christian kam Michael Hofmann aus dem Wasser. Ihm kam leider die harte Radstrecke nicht wirklich entgegen, dennoch konnte er beim Laufen wieder ein paar Plätze gutmachen und kam auf dem 43. Platz ins Ziel. Einen guten Wettkampf lieferte auch Christian Schleinitz ab. Er konnte sich nach gutem Schwimmen und Radfahren beim Laufen noch etwas steigern und letztendlich einen guten 50. Rang erzielen.

Glücklicherweise erreichten somit alle mehr oder weniger wohlbehalten das Ziel. In der Teamwertung konnte damit noch ein ordentlicher 10. Platz erzielt werden. Unter den Umständen sicherlich ein gutes Ergebnis, es zeigt sich jedoch, dass für Top-Platzierungen bereits in der zweiten Liga gute Leistungen in allen Disziplinen und eine homogene Mannschaft notwendig sind.

Die Echterdinger Frauen gingen dagegen in Vollbesetzung an den Start, hier waren auch einige Athletinnen dabei, die die Strecke bereits kannten - und sich darauf freuten. So viel zum Thema ;-).

Eine davon war Annette Mack. Sie konnte mit einem guten Schwimmen ihre Stärke auf dem Rad ausspielen und noch einige Plätze aufholen. Nach dem Laufen erreichte sie schließlich als 18. das Ziel. Nur kurz dahinter kam mit Corinna Koch schon die zweite Echterdingerin ins Ziel. Sie lieferte konstant gute Leistungen in allen drei Disziplinen ab und wurde folglich mit einem guten 22. Platz belohnt. Weitere vier Plätze dahinter erreichte Anja Elser das Ziel. Sie kam zwar nach starkem Schwimmen als erste Echterdingerin aus dem Wasser, konnte Annette auf dem Rad jedoch nicht mehr folgen. Im Zielspurt konnte sie noch eine Athletin abfangen und sich Rang 26 sichern. Komplettiert wurde die Frauenmannschaft durch Lisa Hess. Sie fand ihren eigenen Rhythmus, kämpfte sich die Berge hoch und erreichte schließlich als 56. das Ziel.

Durch ihre geschlossen guten Leistungen konnten die Mädels den Männern hier mal (wieder) zeigen, wie es gemacht wird und erreichten folgerichtig einen starken 6. Platz - wieder eine Verbesserung um einen Platz gegenüber dem letzten Wettkampf. Gerade die Homogenität dieser Truppe lässt auf einen erfolgreichen Teamwettkampf in zwei Wochen (28. Juni) in Erbach hoffen.

17.06.2015 | Christian Stanger ^ nach oben

Steinheimer Triathlon

LBS Nachwuchs-Cup und trz2athlon

Samstag 13. Juni - Baden-Württembergischer LBS-Nachwuchscup:

Das Tripple ist geschafft - "Meistertitel" beim Triathlon in Steinheim für die Schüler-A-Mannschaft männlich.

Doch von Anfang an: Für die Schülerinnen B war unsere Jüngste Amelie Chauvet am Start. Amelie schlug sich gegen die starke Konkurrenz hervorragend und belegte mit einer sehr guten Laufzeit - nur 14 sec hinter der Drittplatzierten - einen super Platz im Mittelfeld.

Danach starteten die Schüler A mit Paul Metzger, Nils Kukuk und Nico Köllner. Paul der an diesem Tag einen "Sahnetag" erwischte, belegte mit der besten Laufzeit im gesamten Feld (!) am Ende den 4. Platz und war damit Jahrgangsbester 2003. Nils und Nico schlugen sich ebenfalls super (dritter und vierter im Jahrgang 2003), womit sich die 3 Jungs durch ihre ausgeglichenen Leistungen erneut den Meistertitel in der Schüler-A-Konkurrenz sicherten.

Danach kam Catherine Chauvet, die bei den Schülerinnen A ebenfalls ein tolles Rennen machte und einen sehr guten Mittelfeldplatz sicherte.

Last, but not least unsere Starter Julius Binzenhöfer und Paul Nann in der Jugend B. Da sie beim Schwimmen fast zeitgleich aus dem Wasser kamen, konnten sie sich danach auf dem Rad abwechseln und einige Plätze gut machen. Bei der abschließenden Laufstrecke konnte Julius seine Aufholjagd dann fortsetzen und kam sehr früh im Ziel an. Leider übersah er das Schild für die zweite Laufrunde, wurde disqualifiziert und lieferte somit unfreiwillig für das Team eine wertvolle Wettkampf-Erfahrung.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Schülerinnen B (Distanz 100m/2,5km/0,4km):
12. Platz Amelie Chauvet - Gesamtzeit 13:50 min

Schülerinnen A (Distanz 200m/5,0km/1,25km):
10. Platz Catherine Chauvet - Gesamtzeit 23:56min

Schüler A (Distanz 200m/5,0km/1,25km):
4. Platz Paul Metzger - Gesamtzeit 20:42min
9.Platz Nils Kukuk - Gesamtzeit 21:40min
11.Platz Nico Köllner - Gesamtzeit 22:07min

Jugend B (Distanz 400m/10,0km/2,50km):
26.Platz Paul Nann - Gesamtzeit 37:56min


Sonntag 14. Juni - trz2athlon:

TRIA-Nachwuchs ganz vorne! Im Rahmen des mz3athlons in Steinheim fanden am Tag 2 die Nachwuchswettbewerbe des "trzathlons", ein sogenannter Duathlon (Laufen / Schwimmen / Laufen), statt.

Bei den Jungen ging Tim Veit in der AK M12, männlich an den Start. Nach einem beherzten Start ging Tim als Erster auf die Radstrecke, kam in der Gesamt-Spitzengruppe zurück und konnte seinen Vorsprung auf der Zielgeraden mit viel Biss ins Ziel bringen.

Bei den Mädchen nahmen in der AK W9, weiblich Maike Wolf und Lexia Friz und in der AK W11, weiblich Clara Wolf und Cosima Friz teil.

Alle vier absolvierten einen super Wettkampf, agierten sehr souverän und kamen am Ende in den Spitzengruppen ins Ziel. Leider trat aber der "Worst-Case" für jeden Athleten ein. Da die Zeitnahme bei den Mädchen nicht funktionierte, gab es kein offizielles Ergebnis und auch keine offizielle Reihenfolge. Erschwerend kam hinzu, dass die AK innerhalb der Startgruppen gemischt waren. Die Enttäuschung war dementsprechend groß, musste aber schlussendlich auch unter Wettkampf-Erfahrung verbucht werden.

Nachdem aber Clara als Gesamtzweite ins Ziel kam, ergab unsere vereinsinterne Auswertung insgesamt den "inoffiziellen" 1. Platz in ihrer AK, der dann auch einfach mal so gefeiert wurde.

Ganz herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für diese beeindruckenden Leistungen. Macht weiter so!!!

Nächster Termin ist der Triathlon in Buchen am 27.06.2015, bei dem wir mit einer sehr großen Mannschaft vor Ort sein werden und uns daher auch schon sehr darauf freuen.

(Text: Ingrid Köllner, Oli Kukuk und Fabian Friz)

(Weitere Bilder vom Wettbewerb in den  → Fotostrecken).

15.06.2015 | Oliver Kukuk ^ nach oben

Liga-Halbzeit

Eine kleine Zwischenbilanz

Kommenden Sonntag (14.Juni) findet der dritte Wettkampf der LBS-Triathlon-Liga in Schömberg bei Rottweil statt. Nach den ersten beiden Rennen in Rheinfelden und in Waiblingen, bei denen jeweils im Freibad geschwommen wurde, geht es bei den noch anstehenden drei Wettbewerben ins Freiwasser - der perfekte Zeitpunkt, um einmal Zwischenbilanz zu ziehen und sich auf die zweite Saisonhälfte einzustimmen.

Unser Männerteam geht nach dem Aufstieg in der vergangenen Saison in der 2. Liga an den Start. Allerdings ist der Umbau - einige junge Athleten rückten für die älteren nach – noch nicht komplett abgeschlossen. Leider hatten zu Saisonbeginn einige Teammitglieder mit Verletzungen und Krankheiten zu kämpfen, sodass nicht alle wie geplant fit waren, was sich insbesondere in Rheinfelden bemerkbar machte, als das Team ohne Ersatzmann an den Start gehen musste. Nichts desto trotz schlug sich das Team mit einem 10. Platz im ersten und einem 7. Platz beim zweiten Rennen sehr achtbar. Vor allem der gute Einstieg unseres Debütanten Christian Schleinitz lässt uns optimistisch in die zweite Saisonhälfte blicken. Hier hoffen wir insbesondere darauf, dass wieder alle fit an den Start gehen werden und wir uns vielleicht noch um den einen oder anderen Platz verbessern können.

Bei den Frauen war die Personalsituation etwas weniger angespannt, auch dank gleich zweier Neulinge. Hier überzeugte Larissa mit ausgeglichen guten Leistungen über alle drei Disziplinen bei beiden Rennen und auch Nataschas Premierenwettkämpfe im Liga-Team verliefen sehr gut. So konnte in Rheinfelden ein guter 8. Platz erreicht werden und in Waiblingen konnte dieser sogar nochmals um eine Position verbessert werden. Dies ist nicht nur vor dem Hintergrund, dass dies die besten Resultate seit einigen Jahren sind, hoch einzuschätzen, sondern es muss auch noch berücksichtigt werden, dass es nur eine Frauenliga gibt und sich unsere Athletinnen teilweise sogar mit Profis messen "dürfen". Nichts desto trotz sind wir gespannt auf die weiteren Rennen und aufgrund der homogenen Leistungen lässt insbesondere das Teamrennen am 28. Juni in Erbach einiges erwarten.

09.06.2015 | Christian Stanger ^ nach oben

Pfingstausfahrt, die 20.

Mit Höhen und Tiefen nach St. Peter

"Wer den inneren Schweinehund noch nicht kennt, wird ihn heute kennenlernen", so ähnlich wurden am Pfingstsamstag die Teilnehmer der diesjährigen Pfingstausfahrt nach St. Peter im Schwarzwald begrüßt. Diese Ankündigung sollte natürlich niemandem Angst einjagen, aber zumindest Respekt vor der Tagesaufgabe einflößen.

Auf die knapp 50 Triathleten (Teilnehmerrekord) wartete eine abwechslungsreiche Strecke auf der Hintour durch Nagold-, Glatt-, Breg- und Urachtal, gespickt mit einigen Höhenmetern, um auch mal aussichtsreiche Höhenlagen im Schwarzwald genießen zu können. So kamen insgesamt 191km mit 2750hm zusammen und die letzten Körner mussten gut aufgespart werden, da der höchste Punkt der Strecke erst bei km 170 passiert wurde.

Hervorragende Arbeit wurde dabei auch von den einzelnen Busbesatzungen geleistet, die es immer wieder geschafft haben, vor Gruppe 1 am jeweiligen Pausenplatz anzukommen und ein stärkendes Buffet aufzubauen, dekoriert mit leckeren Köstlichkeiten, die in Form von Kuchen, Keksen und Muffins von zahlreichen TriathletInnen gespendet wurden. Die Steigungen wurden alle gut gemeistert (Rückenwind sei Dank) und die Abfahrten ließen teilweise Geschwindigkeiten von über 80km/h zu.

Die Unterkunft - Haus Maria Lindenberg - liegt auf einem Höhenrücken bei St. Peter, mit Panoramablick auf den Feldberg. Hier konnten am Samstag und Sonntag die Nachmittage in geselliger Runde auf der Sonnenterrasse genossen werden. Essen und Zimmer hatten ein durchweg hohes Niveau und auch das "Personal" war sehr nett und aufmerksam.

Um auch für die Rücktour wieder fit zu sein, wurde der Sonntag eher als "aktive Pause" genutzt, was lag da näher, als nach Freiburg zu fahren und einen Biergarten zu besuchen. Es hat aber auch einige gegeben, die trotzdem noch den Kandel unter die Räder genommen haben (oder auch unter die Füße). Zur Lockerung der Muskulatur ging es dann abends gemeinsam zu Fuß nach St. Peter, um dort ein Stück original Schwarzwälder Kirschtorte zu genießen. Da der darauf folgende Tag wiederum einiges an Höhenmetern versprach, gab es im Voraus natürlich üppige "Vorspeisen" nach eigener Wahl.

Die Rücktour begann wieder mit Sonnenschein und zeigte zu Beginn den Schwarzwald von der schönsten Seite – je weiter die Route aber nach Norden führte, desto bedrohlicher erschien diese eine große, dunkle Wolke am Himmel. Und so machte dann nach der Hälfte der Strecke jeder die Erfahrung, dass Hinterradfahren nicht immer nur Zuckerschlecken ist. Am Ende standen schließlich 163km mit 1700hm und gefühlte 100mm Wassersäule auf dem Tacho.

Alles in allem war es wieder eine gelungene Pfingstausfahrt mit Höhen und Tiefen (wörtlich genommen), bei der sich herausgestellt hat, dass sich nicht nur Gruppe 1 verfahren kann, Glockenleuten auch als Abschiedswinken gilt und eine "aktive Pause" auch manchmal 350hm am Stück bedeutet.

Wer spontan eine Idee hat, wohin wir uns nächstes Jahr "abstrampeln" könnten, aber noch nicht weiß, wie das zu stemmen ist, kann sich gern bei uns melden!

Bernd, Ludo und Klaus

Übrigens: Ludo möchte ein Fotobuch von dieser Pfingstausfahrt machen, wer also noch Schnappschüsse hat, darf ihm diese gerne zusenden.

05.06.2015 | Klaus Baltus ^ nach oben

Challenge Rimini

Markus wird Europameister über die Mitteldistanz

Bei der diesjährigen Europameisterschaft über die Mitteldistanz gelang Markus nach dem zweiten Platz im Vorjahr dieses mal der Sprung ganz nach oben aufs Treppchen. Dreh- und Angelpunkt des Rennens war die Strandpromenade in Rimini, hier befanden sich Start, Wechselzone und Ziel. Der erste Teil des Rennens, 1.9 km Schwimmen fand bei relativ ruppigen Bedingungen auf einem unübersichtlichen Kurs statt. Angenehm war der Start in relativ kleinen Gruppen mit jeweils ca. 200 Startern, was für wenig Enge - auch beim anschließenden Radrennen über 95 km sorgte.

Dieses verlief zunächst ca. 20 km durch das flache Vorland der Emilia Romagna bevor es dann anstrengend in und durch die Berge ging. Als besonderes Schmankerl gab es neben der wunderschönen Landschaft richtig schlechte Straßen und teilweise sintflutartigen Regen, der die schlechten Pisten auch noch sehr glatt machte. Daher war insbesondere auf den schnellen und kurvigen Bergab-Passagen höchste Vorsicht angesagt. Zum Abschluss wurde der Halbmarathon in drei Runden auf einer Wendepunktstrecke entlang der Promenade gelaufen - ganz flach, gut bevölkert und daher extrem kurzweilig.

Der erste Teil des Wettkampfes wurde dank des intensiven Schwimmtrainings über den Winter, das vor allem viele Technikübungen enthielt, nicht wie sonst meist üblich zum Debakel. Mit einer Zeit von 34:44 min verließ Markus nur zwei Minuten nach dem Vorjahressieger und starkem Schwimmer Steffen Lüders aus Dänemark das Wasser.

Es folgte ein optimaler Wechsel aufs Rad (hier musste im Vorfeld das Verpacken des Neos in viel zu kleine Wechselbeutel trainiert werden;-) ) auf dem dann mit neuem Material (Laufradsatz von Citec – danke nach Beelitz) die Aufholjagd begann. Bereits nach ca. 15 km (!) Fahrt durchs Flachland waren die Hauptkonkurrenten eingeholt. Nach dem intensiven Bergtraining im Harz war Markus auch gut auf die nun anstehenden ca. 1000 hm vorbereitet wo er seinen Vorsprung mächtig ausbaute. Mit dem schnellsten Radsplit baute er seinen Vorsprung bis zum Wechsel Rad/Lauf mächtig aus.

Eine Reihe von Verletzungen im Frühjahr ließen im Vorfeld fast kein Lauftraining zu, daher hegten sich vehement Zweifel: "Hältst Du das durch, wie wählst Du das Tempo zu Anfang des Laufs, macht die linke Wade bis zum Ende mit?". Dennoch fand Markus sehr schnell seinen Rhythmus und lief konstante 4:15 min/km. Aufgrund der Wendepunktstrecke konnte man sehr gut sehen, wo (und in welchem Zustand) sich die Konkurrenz befand. Bereits nach dem Umlaufen des ersten Wendepunkts war ersichtlich, dass die Verfolger Lüders und Thomas Geiger (D, Vorjahres-EM-Vierter) beide bereits ca. 7 Minuten zurück waren. Während sich die beiden kräftig beharkten, konnte Markus sein Tempo durchlaufen und den Vorsprung nach dem Schwimmen und dem Radrennen fast komplett mit ins Ziel nehmen, in das er nach 4:48:43 Std. überglücklich einlief. Als zweiter erreichte sein deutscher Teamkollege Thomas Geiger (4:55:33 h) vor Steffen Lüders (4:55:55 h) das Ziel. Ein tolles Ergebnis erreicht auch Wolfgang, Markus "kleiner" Bruder, der das Ziel als 13. der 50 Starter in der AK 50 erreichte.

Jetzt werden erst einmal die Beine hochgelegt, bevor es am 13. Juni mit einem Testrennen im Rahmen des Lappwaldtriathlons für die Deutschen Meisterschaften über die olympische Distanz in Peine am 21. Juni wieder richtig losgeht. Als Saisonhighlight stehen am 30. August dann die Ironman-Weltmeisterschaften über die Mitteldistanz an, die erstmals in ihrer Geschichte außerhalb der USA in Zell am See (Österreich) ausgetragen werden.

Rank Name Nat Total Swim T1 Bike T2 Run
1. WEINMANN MARKUS (GER) 4.48.43 (0.34.44 / 0.02.39 / 2.38.37 / 0.02.13 / 1.30.30)
2. GEIGER THOMAS (GER) 4.55.33 (0.32.57 / 0.03.14 / 2.47.20 / 0.02.27 / 1.29.35)
3. LÜDERS STEFFEN (DEN) 4.55.54 (0.32.41 / 0.02.39 / 2.48.04 / 0.02.50 / 1.29.40)

(Bildquelle: marathon-photos.com. Siehe auch: Bericht in der  → Filderzeitung )

28.05.2015 | Markus Weinmann ^ nach oben

Sechs am Baggersee

Trias setzen neue Reize

Um im Wettkampf noch ein paar Sekunden schneller zu sein, sind echte Triathleten immer auf der Suche nach ein paar Stellschrauben, an denen sie noch drehen können. So natürlich auch die aus Echterdingen. Deshalb wurde am vergangenen Donnerstag erstmals ein Freiwassertraining im Aileswasensee in Neckartailfingen angesetzt.

In Anbetracht der Frequentierung der Schwimmtrainingseinheiten im Winter wäre theoretisch davon auszugehen, dass der See durch die Masse an grünen Trias quasi zum Kochen gebracht wird, die Praxis sah jedoch leider etwas anders aus. Die zusätzlich angebotene Hintour auf dem Drahtesel musste "Veranstaltungsdirektor" Mewes gar alleine bestreiten, seine Stimmung hellte sich jedoch etwas auf, als er noch vier weitere Mitstreiter am Seehaus vorfand.

Bei schönstem Wetter und durchaus als angenehm zu bezeichnenden Wassertemperaturen konnten auch Absagen der Art "ui, das is' mir heut doch zu kalt" nicht zu 100 Proz. nachvollzogen werden (einer der wenigen Sätze hier ohne Augenzwinkern!).

Nachdem sich alle in die Neos gezwängt hatten wurde fröhlich durch den See geplanscht. Nach der ersten Runde tauchte sogar noch eine weitere Echterdingerin, vorbildlicherweise schon von weitem am grün-weißen Radtrikot zu erkennen, am Playa de Neckartailfingen auf.

So waren am Ende doch noch sechs Trias am Baggersee, auch wenn nur fünf im Wasser waren. Nach einigen weiteren Runden durch den See konnte Veranstaltungsdirektor Mewes auf dem Rückweg sogar von zwei Leuten begleitet werden, was ihm schlussendlich noch den Tag gerettet haben dürfte.

Alles in allem eine durchaus spaßige - und hoffentlich auch effektive - Form des Trainings. Es war wahrscheinlich nicht die letzte Aktion dieser Art in diesem Sommer und wir hoffen, dass beim nächsten Mal noch ein paar mehr das Angebot annehmen.

27.05.2015 | Christian Stanger ^ nach oben

Bike Marathon Riva del Garda

Viel gewonnen und verloren

Am verlängerten Wochenende über den 1. Mai fuhren Patrick Seitter und Peter Dahlmann mit ihren Freundinnen Janine und Anja an den Gardasee zum Bike Marathon, welcher alljährlich im Rahmen des Bike Festivals in Riva stattfindet. Neben dem Marathon bietet das Festival einen Wettkampf des Enduro Weltcups, ein MTB-Sprintrennen für Jedermann (City-Eliminator) an Rivas Hafenpromenade, sowie eine große Expo mit allen namhaften Fahrradherstellern, die über drei Tage Neuheiten zeigen und ihre Räder kostenlos zum Test anbieten. In Zahlen: 40.000 Festival-Besucher, 150 Aussteller, 2500 Marathon-Starter.

Patrick und Peter hatten im Vorfeld für die Ronda Grande des Marathons gemeldet (74 km / 2900 hm). Die Damen entschieden sich spontan die Ronda Facile zu bestreiten (28 km / 700 hm).

Während am Freitag und Sonntag eine dicke Wolkendecke, Wind und Nieselregen vorherrschten, konnte sich zum Wettkampf am Samstag die Sonne durchdrücken. Um 7.30 Uhr erfolgte der Start für die verschiedenen Distanzen in mehreren Startwellen. Nach fünf flachen Anfangskilometern türmte sich die erste Rampe auf. Der vom Vortag noch glitschige Untergrund sorgte für erschwerte Bedingungen. Danach entzerrte sich das Feld und man konnte die sehr anspruchsvolle Strecke mit endlosen Schotteranstiegen und langen zum Teil schlammigen Trailabfahrten genießen.

Auf der letzten Geröllabfahrt vor der asphaltierten Straße zurück nach Riva, testete Peter noch die Aufprallfestigkeit von Rad, Textilien und Mensch mittels einem Frontalaufprall auf eine Steinmauer (Fazit: Leider ist der Funktionsstoff der neuen Tria-Radhose auch kein Wunderpanzer). Zufällig trafen sich Peter und Patrick dann auf den letzten Kilometern Richtung Riva. Im Stile eines Paarzeitfahrens konnten die Beiden noch einige Sekunden gut machen und fuhren gleichzeitig über die Ziellinie.

Während wir nur leichte Schürfwunden davontrugen, waren die Sanitäter mit vielen Verletzten beschäftigt. O-Ton Udo Bölts: "So voll wie dieses Jahr war das Krankenhaus noch nie."

Am Tag nach dem Marathon wurden Räder getestet. Während der tapfere Peter ein Fatbike den Passo Ponale hochprügelte um den schönen Blick auf den See zu genießen, ließ sich der bequeme Patrick per Shuttle auf den Monte Brione chauffieren, um dann lässig auf einem Downhiller hinunter zu gondeln.

In Sachen Sport und Spaß war dies ein gewinnbringendes Wochenende mit entspannten Leuten. Doch leider wurden Peter und Anja, die eigenen Räder während einer Testfahrt geklaut. So kehren wir mit vielen gewonnenen Erfahrungen und verlorenem Material zurück.

Ergebnisse Ronda Grande:
(ca. 700 Finisher, Siegerzeit: 3:33:27)
Peter 4:29:28 (71. Gesamt / 51. AK G-MEN)
Patrick 4:35:14 (92. Gesamt / 68. AK G-MEN)

22.05.2015 | Peter Dahlmann ^ nach oben

4. Swim & Run

im Sportpark Goldäcker

Am 14. Mai stand Leinfelden-Echterdingen ganz im Zeichen des mittlerweile 4. Swim & Runs "made by Tria Echterdingen". Bei besten Wettkampf-Bedingungen trafen sich am Sportpark Goldäcker über 250 Sportler aller Altersklassen aus ganz Baden-Württemberg, um gemeinsam mit Eltern, Freunden und Fans ein Sportfest der besonderen Art zu feiern.

Den Auftakt machten schon morgens um 9:30 Uhr bei noch unsicheren Wetterbedingungen die Erwachsenen mit dem Start auf die 400m Schwimm- und 4km Laufstrecke. Hier gab es bei den Männern mit Philipp Glauner vom VFL Sindelfingen mit einer Zeit von 24:26 min einen klaren Gewinner, Platz 2 ging an Alexander Nicolaus vom TV Bad Wimpfen. Den 3. Platz konnte sich Eric Martin vom DSW Darmstadt mit knappen 3 Sekunden Vorsprung vor Markus Mößler vom Post-SV Tübingen sichern. Bei den Frauen konnte Luisa Moroff vom GSV Maichingen den Wettbewerb für sich entscheiden, vor Karina Kornmüller vom Post-SV Tübingen. Auch hier gab es ein enges Rennen um den 3. Platz, welches Silke Roßkopf vom VFL Kirchheim knapp vor Cosima Mücke vom TSG Öhringen für sich entscheiden konnte.

Nach der Siegehrung für die Erwachsenen waren die Nachwuchs-Athleten der Schüler, Jugend und Junioren (ab Jahrgang 1996) an der Reihe. Die größte Gruppe davon, die AK "Schüler C" (Jahrgänge 2006 bis 2008), eröffnete mit 70 gut gelaunten und hochmotivierten Teilnehmern die Kinder- und Jugendwettbewerbe, aufgrund der Gruppengröße aufgeteilt in 6 Startwellen. Während der kommenden 3 Stunden, in denen auch das Wetter immer besser wurde, machten sich dann über 120 weitere Kinder und Jugendliche auf die Strecke und absolvierten mit viel Unterstützung der mitgereisten Fans ihren Wettkampf in und um das Goldäckerbad.

Nach vielen spannenden Wettkämpfen und tollen Ergebnissen schlossen die Junioren / -innen um ca. 14 Uhr den sportlichen Teil ab, so dass sich im Anschluss alle Beteiligten - inklusive der ca. 70 freiwilligen Helfer von Tria Echterdingen - in Ruhe um die Wettkampfanalyse (am hervorragend ausgestatteten Ergebnis-Board der Zeitnahme), die Themen-Stände oder die kulinarischen Köstlichkeiten am Grill und Kuchenstand kümmern konnten.

Bei der abschließenden Siegerehrung für die Schüler und Jugendlichen gab es nur Gewinner. So erhielt jeder Beteiligte mindestens eine Urkunde, für die ersten drei jeder Altersklasse gab es sogar Pokale und ein kleines Präsent. Die letzten Geheimnisse wurden dann mit Bekanntgabe der Gewinner der in diesem Jahr neu eingeführten "Eltern-Kinder-Wertung" und des Sonderpreises "teilnahmestärkste Schule" gelüftet. Letzteren konnte sich das Team der Schönbuchschule Leinfelden mit 27 erfolgreichen Teilnehmern sichern. Die Teilnehmer der Schönbuchschule dürfen sich nun über einen gemeinsamen Besuch bei der Eisdiele freuen.

Wir gratulieren nochmals allen Teilnehmern zu den tollen Leistungen, und bedanken uns ganz herzlich bei der Stadt Leinfelden-Echterdingen, allen teilnehmenden Schulen und unseren Sponsoren für die tolle Unterstützung vor und während der Veranstaltung, sowie bei den zahlreichen Fans für die begeisternde Atmosphäre entlang den Strecken!

(Siehe auch: Bericht in der  → Filderzeitung sowie die  → Ergebnisse und alle  → Fotos vom Wettbewerb)

(Bericht: Fabian Friz, Stefan Ebner)

20.05.2015 | Fabian Friz ^ nach oben

Liga in Waiblingen

2x 7. Platz beim "Heimspiel"

Nach dem Saisoneinstieg vor einer Woche in Rheinfelden stand am vergangenen Wochenende (10.05.2015) schon der zweite Liga-Wettkampf auf dem Programm. Und im Vergleich zum vorherigen Wochenende gab es auch einige Veränderungen. Als erstes natürlich die Anreise, denn der Wettkampf fand in Waiblingen, und damit fast vor unserer Haustüre, statt. Zusammen mit der zweiten Veränderung, dem diesmal super Wetter, nutzten einige Echterdinger Trias die Möglichkeit zum Anfeuern und machten den Wettkampf somit fast zu einem Heimspiel. Die dritte Veränderung war das ungewöhnliche Wettkampfformat, denn das Rennen war diesmal zweigeteilt in einen Swim&Run und einen Bike&Run.

Das bedeutete, dass zunächst mit 15 Sekunden Startabständen im Jagdstart-Modus 500m ZickZack-Kurs im Freibad zu absolvieren waren, bevor anschließend - ungewohnter Weise - direkt in die Laufschuhe gewechselt wurde und 2,2 km zu laufen waren. Nach einer kurzen Pause ging es beim Bike&Run weiter mit den Abständen, welche sich aus dem Swim&Run ergeben hatten. Hier musste zunächst auf das Fahrrad gewechselt werden um 3 Runden mit je 6,7 km entlang der Rems zu radeln. Anschließend wurde zum zweiten Mal am heutigen Tag in die Laufschuhe geschlüpft um die abschließenden 5,4 km zu bewältigen.

Eine weitere Veränderung gab es bei der Männermannschaft, die diesmal auch wirklich vollzählig an den Start gehen konnte. Angeführt wurde sie einmal mehr von Christoph Tobias, der nicht nur durch seine guten Leistungen, sondern auch durch seine Erfahrung der Mannschaft immer wieder hilft. Mit einer starken Schwimm- und einer guten Laufleistung legte er im ersten Teil eine super Grundlage. Seinen sehr guten 8. Platz behauptete er auch im zweiten Teil, indem er sich clever in der ersten Radgruppe aufhielt und im entscheidenden Moment, als die Gruppe auseinander gerissen wurde, wachsam war und beim Laufen nichts mehr anbrennen ließ.

Durch einige krankheitsbedingt ausgefallene Schwimmeinheiten war für Christian Stanger der Rückstand nach dem Swim&Run auf die Spitzengruppe schon etwas größer als erhofft. Zwar konnte er sich mit einem schnellen Angang auf dem Rad noch in der zweiten Radgruppe einsortieren, allerdings löste sich beim Anziehen einer der Schuhe aus den Klickpedalen und landete im Straßengraben. Durch die "nette und ruhige" Aufforderung an einen Zuschauer konnte er den Schuh zwar in der zweiten Runde wieder anziehen, verlor dabei jedoch den Anschluss und musste einsehen, dass auf der windanfälligen Strecke das Warten auf die nächste Radgruppe die einzig sinnvolle Option war. Beim abschließenden Laufen konnte er noch ein paar Plätze gutmachen und wurde schließlich 16.

Michael Hoffmann legte mit einer guten Schwimm- und Laufleistung im ersten Teil die Grundlage für ein gutes Resultat. Leider konnte er beim Radfahren die Gruppe nicht halten und musste auf die nächste warten. Beim abschließenden Laufen konnte er wiederum noch ein paar Plätze gutmachen und kam schließlich als guter 45. ins Ziel.

Mehr als achtbar schlug sich auch Christian Schleinitz bei seinem erst zweiten Liga-Einsatz. Mit guten Schwimm- und Laufleistungen konnte er sich eine Ausgangsposition im hinteren Mittelfeld erarbeiten. Indem er geschickt in seiner Radgruppe mitrollte um noch ausreichend Kräfte beim abschließenden Laufen zu haben, konnte er im zweiten Teil noch ein paar Platzierungen gutmachen und landete im Endergebnis auf Rang 53.

Komplettiert wurde die Mannschaft von Thomas Obst, der jedoch beim Schwimmen ein paar Probleme hatte. Nichts desto trotz kämpfte er wie gewohnt und arbeitete sich Stück für Stück noch auf Rang 63. vor. Alles in allem konnte die Männermannschaft somit einen guten 7. Gesamtplatz erreichen und sich damit gegenüber der Vorwoche um 3 Plätze steigern. Schade war allerdings, dass auf den 6. Platz nur ein Platzierungspunkt gefehlt hat.

Unser Frauenteam ging in der bewährten Besetzung von Rheinfelden an den Start. Mit einer starken Schwimm- und einer fast ebenso guten Laufleistung legte Larissa Leidolf die Grundlage für ihr sehr gutes Endresultat. Beim Radfahren in einer kleinen Gruppe unterwegs, konnte sie beim abschließenden Laufen sogar noch ein paar Plätze gut machen und kam als 15. ins Ziel. Insbesondere in Anbetracht ihres erst zweiten Liga-Wettkampfes eine starke Leistung.

Fast zusammen mit Larissa absolvierte Jana den Wettkampf. Den minimalen Abstand zu Larissa, den sie aus dem Schwimmbecken mitnahm, hielt sie über die Laufstrecke konstant, so dass sie fast zeitgleich mit ihr aufs Fahrrad wechseln konnte. Auch hier fuhren beide in der gleichen Gruppe und konnten sich super gegenseitig unterstützen. Mit einer ebenfalls sehr guten Laufleistung wurde Jana am Ende 18.

Aufgrund ihrer guten Schwimmleistung konnte sich Natascha Laub eine gute Ausgangsposition nach dem ersten Teil erarbeiten. Und da diesmal der Fahrradgott (gibt’s den? - egal...) ihr gegenüber gnädiger gestimmt war kam sie diesmal auch ohne Defekt über die Rastrecke. Obwohl Laufen nicht ihre Spezialdisziplin ist, konnte sie ihren Platz fast halten und kam als insgesamt 35. ins Ziel. Auch hier ist die Leistung besonders hoch einzuschätzen, da dies erst ihr zweiter Liga-Wettkampf (und der erste, in dem sie unterwegs nicht ausgebremst wurde) war.

Komplettiert wurde das Team durch Margret Geisert. Durch eine gute Laufleistung konnte sie den Rückstand, den sie aus dem Becken nahm, noch in Grenzen halten. Beim Radfahren blieb ihr aber nichts anderes übrig, als in der Gruppe mitzufahren und auf das Laufen zu setzen. Das gelang auch gut, sie konnte dort noch sieben Plätze gutmachen und landete auf Platz 47.

Somit hat auch unser Frauenteam diesmal alle Starter ins Ziel gebracht und konnte sich auf einem guten 7. Platz einsortieren, was gegenüber letzter Woche eine Verbesserung um einen Platz darstellt. Alles in allem kann das Wochenende also sehr gelungen bezeichnet werden. Jetzt sind bis zum 14. Juni in Schönberg erstmal fünf Wochen Liga-Pause angesagt. Bis dahin wird noch fleißig trainiert werden und wir hoffen, dass dann alle (wieder) fit am Start stehen.

13.05.2015 | Christian Stanger ^ nach oben

Triathlon Rheinfelden

Auftakt Triathlon-Landesliga

Die beiden Echterdinger Liga-Teams erzielen mit drei Debütanten einen guten Saisoneinstieg

Am 3. Mai 2015 fand in Rheinfelden der Auftakt zur diesjährigen LBS-Ligasaison statt. Nach dem vielen guten Training in den vergangenen Monaten freuten sich unsere Mannschaften, dass es endlich losging. In diesem Jahr ist von uns ein Frauenteam in der Frauenliga und eine Männer-Mannschaft, welche nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr in der zweiten Liga an den Start geht, gemeldet.

Wie im vergangen, ging es auch in diesem Jahr zum Liga-Auftakt wieder an die Schweizer Grenze. Allerdings stand diesmal ein Jagdrennen an, was bedeutete, dass zunächst beim Schwimmen 700m in Freibad zu absolvieren waren. Da das Becken allerdings erst kurz vor dem Wettkampf befüllt wurde, betrug die Wassertemperatur nur knapp 19 Grad und so konnte mit Neoprenanzug auch das "richtige Triathlon-Gefühl" aufkommen. Anschließend war eine 20 km lange Runde auf dem Rad mit zwei Anstiegen zu bewältigen. Da hier - im Unterschied zu den anderen Wettkämpfen - Windschattenverbot herrschte, kam dem Radfahren eine etwas größere Bedeutung als gewöhnlich zu. Abgeschlossen wurde der Wettkampf mit einem Lauf über 5km.

Schon in Vorfeld jedoch musste das Männerteam krankheitsbedingt die ersten Ausfälle verkraften, darunter auch Teamkapitän Christian Stanger, für den leider kurzfristig kein Ersatz mehr zu finden war. Nichts desto trotz machten sich die anderen auf den Weg und ließen sich auch weder von der frühen Uhrzeit noch vom schlechten Wetter davon abhalten - wohl wissend, dass bei den Männern jetzt jeder ins Ziel kommen musste.

Unser erfahrenster Mann, Christoph Tobias, nahm nicht nur auf der Strecke das Heft in die Hand, sondern konnte den Liga-Neulingen auch trotz der angespannten Situation noch wertvolle Tipps geben und ihre Aufregung abmindern. Auf der Strecke erreichte er mit konstant guten Leistungen in allen drei Disziplinen einen sehr guten 12. Platz, gefolgt von Michael Hoffmann auf Platz 42. Er legte mit einer guten Schwimmleistung den Grundstein für dieses gute Resultat und konnte auch die Verluste in seiner schwächsten Disziplin, dem Radfahren, minimal halten.

Einen super Einstand in unserem Liga-Team gelang Christian Schleinitz auf Rang 52. Mit guten Leistungen in allen Disziplinen und einer kontrollierten Fahrt auf dem Rad in den kritischen Passagen erledigte er seine Aufgabe souverän. Abgeschlossen wurde die Mannschaftsleistung von Tom Obst, der immer da ist wenn er benötigt wird. Seine große Wackeldisziplin ist und bleibt leider das Schwimmen. Auf dem Rad und auf der Laufstrecke konnte er aber noch ein paar Plätze gutmachen und kam als 59. ins Ziel.

Damit sind glücklicherweise alle ohne Defekt oder Schlimmerem ins Ziel gekommen und es konnte ein guter 10. Platz mit der Mannschaft belegt werden. Für das erste Rennen in der zweiten Liga und den gegebenen Umständen ein durchaus achtbares Resultat.

Wie schnell es zu einem Ausfall kommen kann, hätte beinahe unser Frauenteam erlebt. Beim Einchecken der Räder platzte der Reifen von Liganeuling Natascha. Glücklicherweise war noch Flickzeug dabei und so konnte das Malheur noch kurz vor dem Schließen der Wechselzone behoben werden. Einem erfolgreichen Wettkampf der Mannschaft stand so nichts mehr im Wege.

Angeführt wurde das Frauenteam von ihrer Kapitänin Jana Hess, die mit einem sehr guten Schwimmen und guten Leistungen in den anderen beiden Disziplinen den Grundstein für ihren starken 19. Gesamtplatz legte. Nur geringfügig dahinter kam Larissa Leidolf als 22. ins Ziel. Dies ist umso höher einzuschätzen, da dies ihr erster Einsatz in der Liga war. Bemerkenswert auch, dass sie sich von einem verlorenen Zeitmesschip nicht aus der Ruhe bringen ließ sondern ihren Wettkampf abgeklärt weiter führte.

Maggie Geisert konnte mit einer guten Radleistung nach dem Schwimmen noch ein paar Plätze aufholen erreichte schlussendlich einen guten 46. Platz. Ein gutes Rennen lieferte auch unsere zweite Ligadebütantin bei den Frauen, Natascha Laub, ab. Sie ließ sich von dem Schreck beim Check-in nicht aus der Ruhe bringen und legte in ihrer besten Disziplin, dem Schwimmen, eine gute Grundlage. Verletzungsbedingt hat sie leider beim Laufen noch einen leichten Trainingsrückstand, konnte die Verluste aber in Grenzen halten und erreichte als 58. das Ziel.

In der Teamwertung erreichte unser Frauenteam damit einen super 8. Platz und konnte sich schon im ersten Rennen gegenüber dem Vorjahr um vier Plätze verbessern. Insbesondere die Leistungen unser Debütanten lassen auf weitere, spannende und erfolgreiche Wettkämpfe hoffen. Die Fortsetzung findet am 10. Mai in Waiblingen statt.

(Bericht: Jana Hess, Christian Stanger)

18.05.2015 | Christian Stanger ^ nach oben

Neckarsulmer Triathlon

LBS Cup Triathlon Nachwuchs

Am Sonntag, den 10.05.2015 stand der 3. LBS Cup Triathlon für das Echterdinger Triathlon Team in Neckarsulm an. Bei gutem Wetter ging es in unterschiedlichen Distanzen in den jeweiligen Altersklassen an den Start. Die jungen Athleten von Tria Echterdingen schlugen sich beachtlich, für viele war es der erste "volle" Triathlon mit allen drei Disziplinen. Folgende Ergebnisse konnten in den jeweiligen Altersklassen eingefahren werden:

Schülerinnen B (100 m / 2,5 km / 400 m):
9. Hannah von Ruedorffer 12:10min (1:54 (8) - 8:20 (9) - 1:55 (6))
21. Amelie Chauvet 14:13min (2:09 (17) - 9:48 (21) - 2:14 (18))

Schülerinnen A (200 m / 5 km / 1 km):
13. Catherine Chauvet 23:11min (3:29 (13) - 13:37 (14) - 6:04 (16))

Schüler A (200 m / 5 km / 1 km):
10. Paul Metzger 20:44min (3:45 (16) - 12:19 (12) - 4:39 (8))
11. Nils Kukuk 20:47min (3:38 (15) 12:24 (13) 4:44 (9))

Jugend B (200 m / 5 km / 1,25 km):
19. Julius Binzenhöfer 22:55 (3:34 (27) 13:22 (19) 5:58 (18))

Nochmals Gratulation an die einzelnen Teilnehmer für die tolle Leistung. Mit diesen positiven Platzierungen und den gesammelten Wettkampferfahrung kann man mit frischem Elan die anstehenden Wettkämpfe angehen.

(Bericht: Hilmar Binzenhöfer)

13.05.2015 | Oliver Kukuk ^ nach oben

Filder-Volkslauf

Die schnellsten Zuschauer

10 km Filder-Volkslauf in Plattenhardt - das bedeutet eine familiäre und gut organisierte Veranstaltung. Dort sind Zuschauer, die schneller als die Läufer unterwegs sind, da immer wieder die gleichen Gesichter an verschiedenen Stellen stehen und erneut klatschen.

Und der Waldlauf ist ein Heimspiel für Tria Echterdingen! Das spiegelt sich in den Starterzahlen (15 Trias) und auch in den Ergebnissen wider: Martin Beckmann als Gesamterster in 33:21 min hat Peter Dahlmann zum 2. Gesamtplatz (1. AK) mit 34:26 min mitgezogen.

Danach ging es Schlag auf Schlag: Michael Hofmann (6. Gesamt), Tobias Schmidt (10. Gesamt) und Kathrin Paetzold nach der Babypause mit tollen 38:22 zum 13. Gesamt-, 1. AK- und 2. Frauenplatz!

Weitere starke Finisher für Tria Echterdingen:
Tobias Landenberger (2. AK), Sabine Apel (1. AK), Corinna Koch (2. AK), Dirk Buda, Marcus Scholl, Frank Bächle, Oliver Zwiessler, Frank Erdmann, Fabian Fritz und Tobias Stohr.

Allen ein herzlichen Glückwunsch!

06.05.2015 | Frank Bächle ^ nach oben

Swim & Run Mengen

TRIA-Kids Landes-Mannschaftsmeister Swim & Run (Schüler A)

Besser geht es nicht! Beim zweiten Auftritt in der Baden-Württembergischen LBS-Cup-Jugendliga holte sich unsere Schüler-A Mannschaft (mit Nico Köllner, Nils Kukuk und Paul Metzger) am Samstag, 25. April beim Swim & Run in Mengen den zweiten Landesmeister-Titel.

Ergänzt wurde die Gesamt-Teamleistung durch die hervorragenden Einzelergebnisse von Catherine Chauvet (Schülerinnen A) und Amelie Chauvet (Schülerinnen B).

Die gesamte Mannschaft zeigte sich unbeeindruckt von dem etwas holprigen Auftakt in der Woche zuvor und konnte die Lehren aus Murr sehr gut im Wettkampf umsetzen. Damit ist unser Nachwuchs nun voll in der Liga angekommen und kann sich nach der ersten Orientierungsphase in Ruhe auf die bevorstehenden Triathlon-Wettbewerbe vorbereiten.

Und noch eine Erkenntnis aus Mengen, die zukünftige LBS-Verstärkung steht schon in den Startlöchern: Bei den Schnupper-Wettbewerben konnte sich Clara Wolf in der Altersklasse Kinder B mit einem souveränen Wettkampf und großen Vorsprung Platz 2 sichern. Und unsere Jüngsten im Bunde - Lexia Friz und Maike Wolf (AK Kinder C) – erkämpften sich in einem Feld mit 22 Teilnehmern aus ganz Baden-Württemberg genauso souverän die Plätze 5 und 6.

Herzlichen Glückwunsch an die gesamte Mannschaft!

Ergebnisse
SCHNUPPERWETTKAMPF:
Kinder C (25m/400m)
7. Platz Lexia Frix (3:01 min)
8. Platz Maike Wolf (3:02 min)
Kinder B (50m/500m)
2. Platz Clara Wolf (3:59 min)

LBS-WETTKAMPF:
Schülerinnen B (100m/800m)
13. Platz Amelie Chauvet (6:26min)
Schülerinnen A (200m/1600m)
13. Platz Catherine Chauvet (12:06min)
Schüler A (200m/1600m)
5. Platz Nico Köllner (10:19min)
7. Platz Nils Kukuk (10:22min)
9. Platz Paul Metzger (10:39min)

28.04.2015 | Fabian Friz ^ nach oben

UltraSPORTSChallenge 2015

Schieben oder Motivieren

Am Sonntag den 19. April hatte Tria Echterdingen bei der UltraSPORTSChallenge in Lustnau sage und schreibe 4 Teams vorzuweisen, die sich im Teamgeist üben durften. Im Rahmen des Kirnberglaufes sind hier in Viererteams (bestückt mit mindestens einer Frau) 12,5 km zu absolvieren. Abgesehen von einigen Höhenmetern ist die Strecke mit Hindernissen versehen, die es zusätzlich zu bewältigen gilt.

TEAM heißt in diesem Fall allerdings nicht, dass man zusammen in eine Wertung gesteckt wird. Die vollständige Strecke wird gemeinsam abgelaufen. Deswegen heißt TEAM: Der Langsamste wird an die Kotzgrenze geschoben, wer nicht schiebt motiviert und die Hindernisse werden zeit- und ressourcenoptimal überwunden. Egal ob Huckepack getragen, Schubkarre gefahren, Sackgehüpft, Baumstämme getragen, durch Wassercontainer gelaufen, Trails gelaufen, Rätsel geraten, Traktorreifen geflippt,... , jeder Handgriff wird minuziös im Voraus gemeinsam geplant und perfektioniert.

Dank des Superwetters, der Top-Organisation und vier funktionierender Teams war es ein sehr spaßiger und gelungener Tag, der auch mit Erfolg gekrönt war. Unter 57 Teams konnten wir die Plätze 1, 3, 4 und 9 sichern.

Die Teams:
Anja Elser, Nico Seitter, Christoph Tobias, Utz Brenner
Annette Mack, Tobias Schmidt, Thomas Obst, Michael Rücker
Jana Hess, Jana Rager, Christian Stanger, Patrick Seitter
Natascha Laub, Katharina Kittler, Alexander Laukemann, Lutz Hanel

Danke an alle die dabei waren, ich hatte Megaspaß und freue mich auf nächstes Jahr!
(Beweisbilder gibt es auf der Seite des Kirnberglaufes)

23.04.2015 | Anja Elser ^ nach oben

Duathlon Murr

TRIA-Kids Landes-Mannschaftsmeister Duathlon (Schüler A)

Ganz nach dem Motto "Aller Anfang ist schwer" starteten unsere Nachwuchs-Triathleten am vorigen Sonntag, 19.04. beim Duathlon in Murr in ihre erste baden-württembergische LBS-Cup-Jugendliga Saison.

Mit insgesamt 7 Teilnehmern ging Tria Echterdingen in Murr an den Start: Julius Binzenhöfer startete in der Jugend B; Nico Köllner, Nils Kukuk und Paul Metzger bei den Schülern A, Catherine Chauvet bei den Schülerinnen A und Amelie Chauvet und Hannah von Ruedorffer bei den Schülerinnen B.

Unsere jungen Wilden trotzten in einer geschlossenen Mannschaftsleistung allen Widrigkeiten und Missgeschicken, die sich auch mit akribischer Vorbereitung als Liga-Neuling wohl nicht vermeiden lassen, blieben auch nach der Anfangsaufregung cool und lieferten sich mit den neuen Liga-Mitstreitern tolle Wettkämpfe auf Augenhöhe.

Mit einer beeindruckenden Wettkampfmoral und viel Biss erkämpften sich alle Starter im sehr starken Teilnehmerfeld hervorragende Plätze und feierten gemeinsam nach einem anstrengenden und erlebnisreichen Tag den 1. Platz von Nico, Nils und Paul in der Mannschaftswertung, die damit jetzt bei den Schülern A (12-13 Jahre, männlich) verdient den Titel Baden-Württembergischer Mannschafts-Meister im Duathlon tragen.

Ganz herzlichen Glückwunsch an die gesamte Mannschaft!

Wir bedanken uns bei den zahlreichen Begleitern für die tolle und begeisternde Unterstützung und freuen uns nach diesem vielversprechenden und lehrreichen Auftakt auf die nun kommenden Wettbewerbe.

ERGEBNISSE:

Schülerinnen B (400m/3,2km/400m)
12. Platz: Hannah von Ruedorffer 14:51min
20. Platz: Amelie Chauvet 16:29min
Schülerinnen A (1000m/6,4km/400m)
13. Platz: Catherine Chauvet 23:19min
Schüler A (1000m/6,4km/400m)
7. Platz: Nils Kukuk 22:11min
9. Platz: Paul Metzger 22:33min
10. Platz: Nico Köllner 23:09min
Jugend B (2000m/9,6km/1000m)
19. Platz: Julius Binzenhöfer 31:47min

20.04.2015 | Fabian Friz ^ nach oben

Bad Buchau in Tria-Grün

Nachwuchs-Trainingslager 2015

Um uns gemeinsam auf die kommende Sommer-Saison 2015 vorzubereiten, starteten wir am Samstag (28. März) mit 7 Betreuern und 14 gut gelaunten Jung-Triathleten (8 bis 14 Jahre) zum viertägigen Trainingslager ins oberschwäbische Bad Buchau.

Überrascht vom guten Wetter nutzten wir nach der Ankunft direkt die Gelegenheit für eine erste Radausfahrt und die Erkundung der Naturlandschaft rund um den Federsee. Dies war sogleich auch der Auftakt für die grünen Wellen, die Bad Buchau nun in den folgenden Tagen regelmäßig durchziehen sollten.

Nach der Radausfahrt wurden voller Neugier die Unterkunft, das Trainingsgelände und die Adelindis-Therme begutachtet. Im Anschluss an die darauf folgende Laufeinheit durch den "Wackelwald" wurde der erste Trainingstag mit verschiedenen Übungen zur Teampädagogik abgeschlossen.

In den Folgetagen standen dann unterschiedlichste Einheiten zur Schwimm- und Radtechnik, in Kombination mit den entsprechenden Laufübungen, sowie Stabilitäts- bzw. Koordinationsübungen auf dem Programm. Die einzelnen Praxiseinheiten wurden dabei durch anschließende Besprechungsrunden und Videoanalysen ergänzt. Über alle Tage stand der Spaß natürlich mit im Vordergrund. Die "freien" Einheiten im Thermalbad und an der Kletterwand sowie die gemeinsamen Essen taten das Übrige dazu. Die aktive Regeneration wurde dabei durch Spiel- und Filmabende, sowie einer Fackelwanderung unterstützt.

Im gemeinsamen Sport-Tagebuch setzten sich die einzelnen Zimmer-Gruppen mit den sportlichen Aktivitäten und den weiteren Highlights (wie dem Storchen-Horst in "windiger Höhe", der Tria-Katze Bambi und natürlich den kulinarischen Köstlichkeiten) am Ende des Tages nochmals auseinander.

Der abschließende Zimmer-Ordentlichkeits-Cup wurde übrigens mit deutlichem Vorsprung von unserem jüngsten Zimmer-Team abgeräumt, das neben einer vorbildlichen Zimmer-Organisation auch stets pünktlich mit der richtigen und vollständigen Ausrüstung am Treffpunkt erschien. Auch früh morgens zur täglichen Schwimmeinheit um 8 Uhr.

Zusammenfassend blicken wir alle auf vier schöne, aktive und erlebnisreiche Tage zurück, bei denen wir unter idealen Trainingsbedingungen mit viel Spaß und Freude am Sport ein ganzheitliches Triathlon-Training durchführen und uns somit ideal auf die nun folgenden Aktivitäten und Wettbewerbe vorbereiten konnten.

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Begleitern für die Unterstützung, bei unseren Jung-Athleten für die mitreißende Begeisterung und freuen uns jetzt schon auf das nächste Tria-Camp 2016 in Bad Buchau!

(Teilnehmer 2015: Amelie, Caja, Catherine, Clara, Cosima, Fiona, Hannah, Joel, Lexia, Nico, Nils, Maike, Pascal und Paul sowie die Betreuer: Andreas, Axel, Fabian, Jana, Olli, Pia und Yannick)

(Weitere Bilder vom Trainingslager in den → Fotostrecken)

06.04.2015 | Fabian Friz ^ nach oben

Swim & Run - Tag

Intervalle und Pizzaessen

Am 21. März fand von unserer Liga-Mannschaft der inzwischen fast schon zur Tradition gewordene Swim & Run - Tag statt. Ziel dieses Tages ist es - natürlich neben ein paar schönen Trainingseinheiten - uns im Team besser kennenzulernen und den Zusammenhalt zu stärken.

Begonnen haben wir den Tag im Schwimmbecken. In dieser ersten Einheit ging es vor allem um die Verbesserung unserer Schwimmtechnik, es wurde aber auch der eine oder andere Meter recht zügig zurück gelegt. So konnten sich alle auf die nun folgende "Einheit", das gemeinsame Frühstück, freuen.

Anschließend wurden nach einer kurzen Pause die Laufschuhe geschnürt und dank des guten Wetters konnten wir auch ein ausführliches Koordinations- und Lauf-ABC Programm absolvieren. "Highlight" des Lauftraings waren aber natürlich die Intervallläufe, wodurch schließlich allen am Ende des Vormittags Arme und Beine gleichermaßen weh taten...

Der nächste Programmpunkt war nun wieder angenehmerer Natur: Pizza essen. Hier und beim Frühstück blieb auch mal Zeit sich über ein paar Dinge abseits des Sports zu unterhalten. Abgeschlossen haben wir den Tag wieder im Goldäcker Schwimmbad. Die Schwerpunkte der zweiten Einheit im Wasser waren dann eher triathlonspezifisch, wie die Simulation des Starts oder die Orientierung im Wasser.

Wir danken allen Teilnehmern für den gelungen Tag (wobei sich die Männermannschaft hinsichtlich des Trainingseifers in diesem Fall durchaus ein Beispiel an den Frauen nehmen darf) und bei der Stadt Leinfelden-Echterdingen, die uns das Schwimmbad für diesen Tag zur Verfügung gestellt hat.

06.04.2015 | Christian Stanger ^ nach oben

Magstadtlauf

Am 15. März fand der 12. Magstadtlauf im Rahmen der Böblinger Winterlaufserie statt. Auch von unserem Verein nutzten einige Athleten die Möglichkeit, ihre Laufform zu testen. Da Magstadt quasi um die Ecke liegt, nutzten manche die Möglichkeit gar, das ganze noch mit einer lockeren Radeinheit zu kombinieren, manch anderer nahm aber lieber Abstand davon, um sich ganz auf den Lauf zu konzentrieren.

Die 10,5 km lange Strecke verläuft vom Stadtrand Magstadts durch den Sindelfinger Wald bis kurz vor die gleichnamige Autobahnraststätte. Dort wird umgedreht und es geht durch das Hölzertal wieder zurück nach Magstadt, wobei der eine oder andere Höhenmeter zu überwinden ist.

Angeführt wurde unsere Mannschaft von Christian Stanger, der in 35:14 min zweiter wurde und den Gesamtsieg knapp um drei Sekunden verpasste. Nur kurz danach kam Peter Dahlmann ins Ziel. Er erzielte als 5. in 37:44 min ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis und durfte am Ende auch noch einen kleinen Preis mit nach Hause nehmen. Komplettiert wurde unser Männerteam durch Michael Hofmann, der als 13. in 39:21 min auch noch locker unter der 40min-Schallmauer blieb und durch Alexander Laukemann, der sich mit 45:01 min auf dem 50. Platz als Schwimmspezialist unter den Läufern beachtlich geschlagen hat.

Unsere Vereinsfahne bei den Frauen hielt Corinna Koch hoch. Sie wurde bei den Frauen in 48:28 min starke 8. Auch von unserer immer weiter wachsenden Nachwuchsabteilung war ein Athlet am Start: Nils Kukuk. Er belegte bei der männl. Jugend U14 in 7:51 min über die 2000m lange Strecke einen 3. Platz. Klasse!

Diese Laufleistungen bestätigen uns in unserem Training während des Winters und lassen auf viele erfolgreiche und spannende Triathlon-Wettkämpfe in den kommenden Monaten hoffen.

17.03.2015 | Christian Stanger ^ nach oben

3-Königslauf

3 Runden, 3 Berge

Vier Echterdinger trafen sich am 6. Januar zum noch jungen Degerlocher 3-Königslauf am Stadion Hohe Eiche in Stuttgart. Bei sonnigem und kaltem Winterwetter wurden die drei anspruchsvollen Runden mit insgesamt 5,2 km in Angriff genommen.

Am Ende konnte für jeden angereisten Echterdinger ein Podestplatz verbucht werden.

Ergebnisse:
Dirk Buda: 24:51 (2.AK)
Corinna Koch: 25:11 (1.AK, 2.Gesamt)
Nela Jahncke: 25:19 (1.AK, 3.Gesamt)
Dina Otto: 29:24 (3.AK)

07.01.2015 | Corinna Koch ^ nach oben

Alles Gute für 2015!

Wir wünschen allen Vereinsmitgliedern, Tria-Kids und Freunden von Tria Echterdingen ein glückliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

"Es gibt bereits alle guten Vorsätze, wir brauchen sie nur noch anzuwenden". (Blaise Pascal)

02.01.2015 | Uwe Ruscheweyh ^ nach oben